Im Detail: Das ist das iPhone 7

Das iPhone 7 Plus dürfte viele Fans in eine Sinnkrise stürzen.

» Von Klaus Zellweger , 08.09.2016 14:44.

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Die Katze ist aus dem Sack, ab dem 9. September werden Vorbestellungen entgegengenommen. Die Auslieferung in der Schweiz beginnt am 16. September, zeitgleich mit den USA, China und erstaunlich vielen anderen Ländern.

Auch das iPhone 7 wird in den Grössen 4.7 Zoll und 5.5 Zoll angeboten. Dabei war die Entscheidung bisher recht einfach, denn von der Grösse abgesehen, unterschieden sich die Modelle nur in einem Punkt: Die Kamera des Plus-Modells war nicht nur digital, sondern auch optisch stabilisiert. Die meisten Verfechter des kleineren Displays konnten damit leben.

Die neue Kamera

Doch so leicht wird es einem beim iPhone 7 nicht mehr gemacht. Neu sind zwar beide Modelle mit einem optischen Bildstabilisator ausgerüstet, was natürlich eine gute Sache ist – doch in jedem anderen Punkt zieht die Kamera des iPhone 7 Plus der kleinen Schwester davon. Wer sich also für das kleinere Modell entscheidet, verpasst eine Menge:

Zoom. Die zweite Kamera wird für die Berechnung des 2x-Zoom hinzugezogen, das aus einer Mischung zwischen optischen und errechneten Daten besteht. Laut Apple sind die Resultate viermal besser, als wenn nur Software am Werk ist. Was das in der Praxis bedeutet, werden wir schon bald erfahren.

Simulierte Tiefenschärfe. Das hat bei der Präsentation gesessen: Die zweite Kamera wird verwendet, um die räumliche Tiefe des Models zu berechnen. Anschliessend simuliert die Software jene Unschärfe im Hintergrund, die man normalerweise nur durch lange Brennweiten und wesentlich grössere Sensoren erreicht. Die Beispiele, die während der Präsentation gezeigt wurden, waren spektakulär, doch auch hier steht der Praxistest noch aus. Diese Funktion ist übrigens nicht vom Start weg dabei, sondern wird voraussichtlich im Oktober als Software-Update nachgereicht.

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