10 Mythen über Hochverfügbarkeit

Geredet wird darüber viel, aber nur wenige Unternehmen haben wirklich hochverfügbare Systeme im Einsatz. Ursache dafür sind oft falsche Vorstellungen zum Thema. Unser Autor entzaubert die Mythen.

» Von Patrick-Steeven Skwara, Stratus Technologies, 06.03.2014 11:16.

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Für den Unternehmenserfolg ist die kontinuierliche hohe Verfügbarkeit der IT-Systeme heute ein ausschlaggebendes Kriterium. Dennoch sind die meisten Unternehmen beim Thema Hochverfügbarkeit überaus zurückhaltend.

Manche meinen, das Thema betreffe sie nicht, andere - insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen - erkennen zwar grundsätzlich die Risiken nicht hochverfügbarer Systeme, wissen aber nicht, wie sie sich vor Ausfällen schützen können. Für Stratus-Manager Patrick-Steeven Skwara ist das ein Anlass, um mit den gängigsten Mythen aufzuräumen.

Mythos 1: Normale Server bieten heute ausreichend Sicherheit

Tatsächlich sind Server in den letzten Jahren wesentlich zuverlässiger geworden. Allerdings sind auch die Anforderungen gestiegen: Unternehmen betreiben unternehmenskritische Anwendungen heute auf Standard-Servern. Solche Anwendungen müssen kontinuierlich verfügbar sein, sonst können hohe Verluste entstehen, die möglicherweise sogar die Existenz des Unternehmens gefährden.

Standard-Server unter Linux und Windows erreichen heute eine Verfügbarkeit von etwa 99,9 Prozent - was einer durchschnittlichen Ausfallzeit von 8,7 Stunden pro Jahr entspricht. Für unternehmenskritische Aufgaben sind jedoch mindestens 99,99 Prozent, in der Regel sogar 99,999 Prozent erforderlich, die Server fallen dann maximal 5 Minuten im Jahr aus.

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