E-Government: Schweiz immer noch abgeschlagen

Eine EU-Studie zeigt, dass die online angebotenen Dienstleistungen der europäischen Staaten durchschnittlich 75 Prozent des maximal Machbaren erreicht haben. Die Schweiz aber hinkt dem Durchschnitt immer noch hinterher.

    

» Von Alina Huber, 30.06.2006 11:55. Letztes Update, 30.06.2006 12:06.

Die Schweiz habe sich, gemäss der von der Europäischen Kommission bei Capgemini in Auftrag gegebenen Studie, beim Online-Umsetzungsgrad nur um zwei Prozente gesteigert. Nur gerade elf Prozent der E-Gov-Dienste seien vollständig online verfügbar. Österreich ist im Bereich E-Government am weitesten fortgeschritten. Den zweiten Platz belegt Estland.

Trotz der schlechten Ergebnisse dürfe man die Fortschritte nicht vergessen, sagt Tom Gensicke, Leiter der Public Services bei Capgemini Schweiz. So gebe es nun ein Onlineportal, wo sich KMU registrieren lassen könnten. Zudem reflektiere die dezentrale Herangehensweise den Kantönligeist der Schweiz. Die Regierung habe aber erkannt, dass eine nationale Strategie notwendig sei. Sie werde diese Ende 2006 präsentieren.

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