Bedag zeichnet St. Galler E-Government aus

Die Stadt St. Gallen wird für ihr E-Partizipations-Projekt MySG mit dem Eugen-Preis von Bedag Informatik ausgezeichnet.

» Von Fabian Vogt , 01.11.2013 10:23.

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Das E-Government-Projekt «MySG» der Stadt St. Gallen hat den Eugen-Preis gewonnen. «Das Siegerprojekt zeigte, dass mit E-Partizipation tatsächlich etwas bewegt werden kann», schreiben die Preisstifter der Bedag Informatik über ihren Entscheid. Die Bürger hätten über «MySG» den Anstoss zu einer Grundsatzabstimmung über die Verlängerung einer Unterführung zum Bahnhof gegeben. Auf «MySG» wurden dazu Umfragen durchgeführt und im Forum Argumente ausgetauscht. Ergänzt wurde dies durch Offline-Veranstaltungen. 

Der Eugen-Preis ist eigentlich ein Medienpreis für IT-Journalisten (Computerworld ging leer aus), der dieses Jahr zum letzten Mal (nach 21 Jahren) verliehen wurde. Als Grund für die Einstellung sagt Bedag, dass Informatik quasi zur Allgemeinbildung geworden sei und der Preis damit sein Ziel, die Medien für Informatikthemen zu sensibilisieren, erreicht hat. Zudem habe der Preis mitgeholfen, den elektronischen Verkehr zwischen Verwaltung und Publikum zu einer Selbstverständlichkeit zu machen.

Der IT-Dienstleister Bedag erzielt einen Umsatz von ungefähr 100 Millionen Franken im Jahr und beschäftigt 470 Mitarbeiter (20 Lehrlinge) in Bern, Aarau, Delémont, Genf, Lausanne und Wettingen. Zu den Kunden gehören hauptsächlich öffentliche Verwaltungen und Betriebe, Unternehmen im Gesundheits- und Versicherungswesen sowie UN-Organisationen

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