Auszeichnung für ETH-Urgestein

Carl August Zehnder, emeritierter Professor für Informatik an der ETH Zürich, erhält den diesjährigen Preis der Stiftung "Dr. J.E. Brandenberger".

» Von Harald Schodl, 17.10.2008 09:47.

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Mit der Auszeichnung prämiert die Stiftung "Dr. J.E. Brandenberger" die Arbeiten von Zehnder zum Aufbau universitärer Strukturen für Lehre und Forschung im Informatikbereich sowie für seinen grossen Beitrag zum Einsatz der Informatik in Gesellschaft und Staat.

Während die Stiftung in den letzten Jahren aussergewöhnliche humanitäre Leistungen auszeichnete, ist der Preisträger im Jahre der Informatik 2008 (informatica08) ein Forscher und Lehrer, der die Erkenntnisse der Informatikwissenschaften der breiten Öffentlichkeit zugänglich und nutzbar gemacht hat.

Der emeritierte Professor wird den mit 200'000 Franken dotierten Preis anlässlich einer Feierstunde in der Semper-Aula der ETH-Zürich am 25. Oktober 2008 vom Stiftungsratspräsident Carlo Schmid-Sutter entgegennehmen.

Der 71-Jährige stammt ursprünglich aus Baden (AG) und absolvierte an der ETH Zürich sein Mathematikstudium. 1966 arbeitete er am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, wo er auch in militärischen Forschungseinrichtungen und in Grossunternehmen bei der Entwicklung von Simulationsprogrammen beteiligt war. 1967 begann er an der ETH seine langjährige Tätigkeit als Forscher und Lehrer. "Ich kam ganz offensichtlich zur richtigen Zeit im richtigen Alter in die Hochschulinformatik. In den 60er Jahren wurde es technisch erstmals möglich, grössere administrative Aufgaben mit dem Instrument der Informatik zu lösen oder zu unterstützen", erklärt der Preisträger.

Zehnder gilt heute als einer der Gründer und grössten Förderer der schweizerischen IT-Community, der er in Vorständen und Beiräten verschiedenster Institutionen sein Wissen und seine Erfahrung zur Verfügung stellt.

Link zum Artikel:

Computerworld-Interview mit Carl August Zehnder

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