Swiss IT 2011: Die Angst vor dem Anwender
Die Schweizer IT-Verantwortlichen haben einen neuen Gefahrenherd ausfindig gemacht. Nicht Malware-Schreiber und Hacker sind für die IT-Sicherheit am gefährlichsten, sondern der Otto Normalanwender.
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» Von , 20.04.2011 08:05.
Er ist das Ziel zahlreicher Anekdoten und Witze in den IT-Abteilungen: der sogenannte DAU, der «dümmste anzunehmende User». Doch der unbedarfte Anwender ist nicht nur das Opfer von Spott und Häme, er wird auch als regelrechter Gefahrenherd wahrgenommen. Dies hat unsere diesjährige Swiss-IT-Befragung unter fast 600 leitenden IT-Persönlichkeiten klar gezeigt.
Demnach scheinen die Schweizer IT-Verantwortlichen den unbedarften Anwender richtiggehend zu fürchten. Eine Zweidrittelmehrheit (66%) stuft deren Gefahrenpotenzial als «hoch» oder «sehr hoch» ein. Nur 14 Prozent sehen im unabsichtlichen Fehlverhalten ein sehr niedriges oder niedriges Risiko. Als Detail am Rande sei noch vermerkt, dass gerade auf diese Frage überdurchschnittlich viele CIOs geantwortetet haben.
Diese «unabsichtliche Fehlverhalten der Nutzer» wird von den CIOs und IT-Leitern insgesamt als höchstes Bedrohungspotenzial für Schweizer Unternehmen angesehen, noch vor technischen Gefahren wie Malware und Spam. Richtiggehenden Attacken wie den ansonsten so gefürchteten Hacker- und DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) bescheinigen die IT-Verantwortlichen in den Anwenderunternehmen dagegen nur ein mässiges bis niedriges Gefahrenpotenzial.
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