Studie: Schweizer erleben Digitalsierung der Arbeitswelt positiv

Gemäss einer Studie der ZHAW wird die Digitalisierung der Arbeitswelt eher als positiv empfunden. Besonders geschätzt wird mobil-flexibles Arbeiten. Als Schattenseiten werden die ständige Erreichbarkeit oder Arbeitsplatzunsicherheit empfunden.

» Von Jens Stark , 10.04.2017 07:54.

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Die durch die Digitalisierung verursachten Veränderungen werden von vielen als eher positiv empfunden. Beispielsweise wird die Arbeit als vielfältiger und autonomer erlebt. Aber Themen wie Arbeitsplatzunsicherheit oder Veränderungen im Jobprofil werden klar weniger vorteilhaft gesehen. Dies zeigen erste Ergebnisse einer neuen Studie des Institut für Angewandte Psychologie (IAP) der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften). Die Studie «Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0» stellt den Menschen ins Zentrum des digitalen Wandels und fragt, wie Mitarbeitende die digitale Transformation erleben und einschätzen. Dazu befragten ZHAW-Forschende über 600 Fach- und Führungspersonen in der Schweiz.

Mehrheit sieht Job nicht gefährdet

Die ZHAW-Studie zeigt, dass es kein einheitliches Verständnis von Digitalisierung, digitaler Transformation oder Arbeiten 4.0 gibt. «Einige der Befragten verstehen darunter Automatisierung und Beschleunigung, andere mobil-flexible Arbeitsformen oder Social Media», sagt ZHAW-Forscherin Sarah Genner, welche die Studie zusammen mit einem Team durchgeführt hat. Wieder andere denken an Industrie 4.0, Big Data, Robotik oder Künstliche Intelligenz. «Obwohl gemäss vielen Studien knapp die Hälfte der Arbeitsplätze durch die digitale Transformation wegfallen wird, denken mehr als drei Viertel, dass ihr Job in Zukunft nicht durch Maschinen ersetzt wird». Dies ist womöglich auch auf das überdurchschnittlich hohe Bildungsniveau der Befragten zurückzuführen. Denn der Jobverlust durch Digitalisierung betrifft in der Regel eher weniger gut Ausgebildete.

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KOMMENTARE

NIls Gomroth: 26-09-17 14:48

"Die durch die Digitalisierung verursachten Veränderungen werden von vielen als eher positiv empfunden." Das spannende an der Sache ist, dass die Veränderungen sehr unterschiedlich sind. Sprich: es gibt Veränderungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeitswelt. Angefangen in bestimmten Prozessen, Arbeitsprozessen, Sprache... ja auch die Sprache hat sich dahingehend angepasst. Neue Prozesse führen zu der Verwendung neuer Begriffe. Durch die Digitalisierung und Einflüsse von der Globalisierung sind natürlich auch viele englische Begriffe in unseren Sprachgebrauch gelangt.

Aber wie gesagt, es wird alles digital. Heutzutage ist die Verwendung von Computer und Internet gar nicht mehr vorstellbar. Früher gab es das Fax, heute die Mail und Instant Messages. Es ist auch erkennbar, dass vermehrt der Einsatz von Software eingeführt werden - auch in der Industrie. Wie beispielsweise die Verwendung von Kalibriersoftware, mit der man dann solche Gerätschaften wie das mc5 ( https://www.beamex.com/de/beamex-mc5/ ) bedienen kann. Es ist einfach spannend zu sehen, was alles passiert. Wer hätte vor 10, 20 Jahren gedacht, dass sich die Welt so entwickelt wie sie es gerade tut. Und noch viel spannender ist doch zu sehen, was noch alles passieren wird, oder nicht?

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