Schweizer Jugendliche surfen vernünftig

» Von SDA , 11.07.2017 15:59.

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Offline lernen mit Konflikten umzugehen

Interessanterweise zeigt die Studie aber auch, dass suchtgefährdete Jugendliche bei den nonmedialen Freizeitaktivitäten nicht signifikant abfallen. Auch sie treffen sich mit Freunden und treiben Sport. Wichtig sei aber, diese Kinder vor problematischem Onlineverhalten zu schützen, schreiben die Forschenden.

Als Beispiele für solche «schützenden Faktoren» werden Musizieren, Basteln, Malen, Haustiere betreuen oder auch Tageszeitungen und Zeitschriften lesen genannt. Eltern sollten Aktivitäten fördern, bei denen sich die Jugendlichen als kompetent erleben, Anerkennung erhalten und Erfolge erleben, schreiben die Forschenden.

Besonders wenn es im «richtigen Leben» nicht so gut läuft, seien für Jugendliche «Likes» in sozialen Netzwerken oder erreichte Punkte in Games besonders anziehend, heisst es weiter. Mit Offline-Aktivitäten könnten die Kinder lernen, mit vorübergehenden Misserfolgen souverän umzugehen und schlechte Gefühle nicht mit medialem Konsum zu kompensieren.

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