CIO fürchten Hacks in der Weihnachtszeit

Kaum Personal und viele Mitarbeiter, die aus der Ferne auf die IT-Systeme zugreifen: Die Weihnachtszeit beschert IT-Verantwortlichen keine Geschenke, sondern Bauchschmerzen.

» Von Jens Stark , 22.12.2016 14:32.

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Die Verfügbarkeit von Personal, die Gefahr von Cyber-Attacken und die Anbindung von Remote-Mitarbeitern in der Weihnachtszeit bereiten internationalen IT-Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des ERP-Anbieters IFS, für die über 1000 IT-Verantwortliche aus sechs Ländern befragt wurden.

Die grosse Mehrheit der Befragten (76 Prozent) gab an, sich in der Weihnachtszeit generell um die IT zu sorgen. Die stärksten Bauchschmerzen verursachen ihnen dabei die Verfügbarkeit von IT-Personal (41 Prozent), die Gefahr von Cyber-Attacken (31 Prozent) und die Anbindung von Mitarbeitern, die über Weihnachten remote arbeiten möchten (31 Prozent).

Aber die IT-Verantwortlichen äussern in der Studie nicht zu Befürchtungen, sondern auch Wünsche. Auf dem Wunschzettel der Studienteilnehmer für 2017 stehen höhere IT-Budgets (42 Prozent) ganz oben. Die Migration von IT in die Cloud (18 Prozent) und mehr Personal (16 Prozent) folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Der Weihnachtsmann setzt auf IoT

Mit einem Augenzwinkern wurden die Studienteilnehmer ausserdem gefragt, welche IT-Entscheidungen ihrer Meinung nach denn der Weihnachtsmann im Jahr 2017 treffen könnte. Ihre Einschätzung: Zwei Drittel von ihnen glauben, dass er künftig vor allem auf das Internet of Things (IoT) setzen wird. Auf die Frage, was genau er mit dem IoT machen wird, waren die häufigsten Antworten:

  • das Geschenke-Auswählen und -Verpacken automatisieren (41 Porzent),
  • bei der Beladung seines Schlittens ein optimales Gleichgewicht und ein aerodynamisches Flugverhalten sicherstellen (37 Prozent),
  • die Zulieferer so orchestrieren, dass sie «just in time» in seine Höhle liefern (37 Prozent),
  • Probleme bei der Herstellung von Geschenken proaktiv verhindern (34 Prozent),
  • mit Sensoren auf den Kaminen die besten Zeiten für das Abliefern der Geschenke ermitteln (34 Prozent).

Den Rentieren des Weihnachtsmanns winkt nach Ansicht der befragten IT-Entscheider der Ruhestand. Über die Hälfte (51 Prozent) von ihnen glauben, dass die Zustellung der Geschenke künftig durch Drohnen erfolgen wird. Viele (40 Prozent) sind ausserdem der Meinung, dass der Weihnachtsmann in die Cloud migrieren wird, um seine Server nicht länger in seiner Höhle im hohen Norden betreiben zu müssen.

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