Schweizer misstrauisch gegenüber B2B-Handel
Wie eine Studie zeigt, greifen Schweizer vor einem Online-Kauf deutlich häufiger auf eine persönliche Beratung zurück als Österreicher und Deutsche. Dafür stehen die Schweizer dem B2B-Handel kritischer gegenüber als die Nachbarländer.
Rund 41 Prozent der Schweizer gaben an, sich vor der Internet-Bestellung in einem Beratungsgespräch zu informieren.» Von , 20.06.2012 17:48.
Das E-Commerce-Center Handel, eine Forschungs- und Beratungsinitiative des ifH Institut für Handeslforschung hat in Zusammenarbeit mit dem Softwareanbieter hybris eine B2B-Multi-Channel Studie über das Informations- und Kaufverhalten von Geschäftskunden in der Schweiz, Österreich und Deutschland durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass Schweizer im Informationsprozess deutlich häufiger vor dem Online-Kauf auf eine persönliche Beratung zurückgreifen, als Österreicher oder Deutsche. Rund 41 Prozent der Schweizer gaben an, sich vor der Internet-Bestellung in einem Beratungsgespräch zu informieren. In Deutschland sind es lediglich 28,8 Prozent.
Dafür beweisen sich Österreicher weitaus häufiger als Schnäppchenjäger. 52,7 Prozent der Befragten wechseln ins Internet, um das gewünschte Produkt zu einem günstigeren Preis zu erwerben. Von den Schweizern tut dies nur jeder Dritte (33,3 Prozent).
Eine Person entscheidet
Aus der Studie geht auch hervor, dass in der Schweiz die Informationsbeschaffung und der Kauf häufiger bei einer Person liegt als in Österreich, damit fällt die Kaufentscheidung öfters im direkten Gespräch.
«Wie im B2C-Bereich verhält sich auch der Geschäftskundenmarkt in jedem Land anders. Anbieter sind hinsichtlich einer Kundenabwanderung immer auf dem richtigen Weg, wenn sie auf eine Multi-Channel-Strategie setzen und so ihre Kunden auf jedem Kanal wie gewünscht abholen und zufriedenstellen,» erklärt Markus Wenger, Country Manager Schweiz bei hybris.
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