Mobile Payment: das Ende des Bargelds

» Von Mark Schröder , 15.02.2016 08:00.

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Klimpr: P2P-Pionier

Von den drei ETH-Studenten Dejan Juric, Adrian Kyburz und Raffaele Sandrini stammte das Start-up Klimpr. Ihr Ziel war den Geldtransfer ohne Banken ermöglichen, beispielsweise unter Freunden. Noch bevor Paymit P2P-Zahlungen erlaubte, war Klimpr parat. Im September vergangenen Jahres gaben die Gründer allerdings auf. Gegen die etablierten Schweizer Player war schwierig zu bestehen. Ausserdem seien die regulatorischen Auflagen für den P2P-Bezahldienst stetig gewachsen.

Mobino: auf Eis gelegt

Seit 2009 arbeitete Jean-François Groff an der App Mobino. Groff war Anfang der 90er am Genfer Cern an der Entwicklung des World Wide Web beteiligt. Mit Mobino wollte er nicht weniger als ein neues Geldprotokoll schaffen. Seit November letzten Jahres liegt das Projekt allerdings auf Eis, denn Groff übte den Schulterschluss mit dem Paymit-System.

Muume: Shopping-Start-up

Das Start-up Muume digitalisiert nach eigener Auskunft Einkaufs- und Bestellprozesse. Dabei ist Mobile Payment nur eine Teilfunktion, betont Marketingchef Patrick Urban. Muume ist ein System für den stationären Handel und auch für Onlineshops. Der Verbraucher scannt mit der App einen beliebigen QR- oder Strichcode. Anschliessend wird ihm das Produkt auf dem Handy-Display dargestellt, er kann die Abholmethode auswählen und bezahlt anschliessend die Ware direkt mit seinem elektronischen Wallet.

Beim Mobile Payment beansprucht das Start-up aus Cham keine Exklusivität: «Wir können jede Bezahlmethode an die Lösung anhängen, zum Beispiel Kreditkarten oder auch diverse Mobile-Payment-Lösungen. Daneben erfordert Muume keine Aufladung in das eigene Wallet. Auch das Durchreichen der Transaktion zu einem beliebigen Zahlungsdienstleister ist möglich, erklärt Urban.

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KOMMENTARE

Ernst Weigele: 15-02-16 08:43

Klar verschwindet Bargeld. Und kurz danach auch die Stuern.

Sabine Obermoser: 15-02-16 08:40

Bargeld wird verschwinden? Das wüsst ich aber! Da hat der Stimmbürger auch noch was zu sagen!

Dietmer Damlin: 15-02-16 08:36

Das einzige mobile Device mit dem ich zahle und zahlen werde ist meine Brieftasche!
Ich sehe überhaupt nicht ein für NOCH eine Zahlweise NOCH mehr Gebühren zu zahlen. Und ausserdem geht eine KEINEN was an wofür ich mein Geld ausgebe.

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