Karrieretipps für CIOs
Welche Stolpersteine muss ein CIO aus seinem Karriereweg räumen? Mit welchen Strategien schafft er den Sprung in die Geschäftsleitung oder den Unternehmensvorstand?
«Die IT muss ihren Wertbeitrag in der Sprache des Business aufzeigen» Enrico Lardelli, CIO und Mitglied der Geschäftsleitung bei PostFinance» Von , 20.06.2011 13:31.
Der CIO, Chef-Offizier auf der Kommandobrücke des IT-Maschinenraums Schweizer Unternehmen, muss ein mit allen Wassern gewaschener Tausendsassa sein: Er soll nicht nur IT-Services kostengünstig bereitstellen, sondern auch ein tief greifendes Verständnis der Geschäftsprozesse und eine Spürnase für Innovationen mitbringen, die das Unternehmen vorantreiben. Das Gesamtpaket verkauft der CIO dann der Geschäftsleitungsebene mit Charme und Verhandlungsgeschick möglichst vorteilhaft. Die Gemütlichkeit der Anfangsnullerjahre von 2000 bis etwa 2006, in denen IT als «commodity» – als unaufgeregtes Verbrauchsgut mit klar kalkulierbaren Kosten – gesehen wurde, ist definitiv vorbei. Aber was genau muss ein CIO heute tun, um in seinem Beruf Erfolg zu haben und möglicherweise bis in die Geschäftsleitung aufzusteigen?
Die Analysten von PricewaterhouseCoopers positionieren den Chief Information Officer mitten ins stürmische Bermudadreieck, bestehend aus klassischen IT Operations, Sourcing Management (Orchestrierung) und Strategie. Je nach unternehmerischen Herausforderungen und wirtschaftlichen Rahmen-bedingungen setzen sich CIOs, Verwandlungskünstler auf der Bühne des Geschäftslebens, einen anderen Hut auf – und sie sollten diesen Wechsel auch mühelos beherrschen.
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In Krisenzeiten bindet die operationale IT den Löwenanteil der Ressourcen, in Wachstumsphasen gewinnen strategische Überlegungen an Bedeutung. Die meisten CIOs bringen eine natürliche Begabung für ein oder zwei dieser Topics mit. So gut wie immer findet sich die Basisdisziplin «IT Operations Management» darunter. Um in die Top-Etage der Grossunternehmen aufzusteigen, ist jedoch die perfekte Beherrschung aller drei Disziplinen nötig. Nur etwa 25 Prozent aller CIOs, merkt PricewaterhouseCoopers kritisch an, sei dazu in der Lage (vgl. «The situational CIO: IT prob-lem solver, cost cutter, strategist»).



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