Schweizer CIOs im Strudel der Digitalisierung

Zum achten Mal in Folge zeigen wir mit der «Swiss IT»-Studie, woran Schweizer Anwenderunternehmen derzeit arbeiten, was sie planen und wofür sie ihr IT-Budget ausgeben. Sind sie bereit für die digitale Transformation, wo finden sich echte Innovationen und was können alteingesessene Unternehmen von Start-ups lernen?

» Von Susann Klossek , 08.04.2016 16:40.

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Zum achten Mal hat Computerworld gemeinsam mit dem führenden Marktforscher IDC den Schweizer IT-Markt untersucht. Über 700 CIOs, IT-Verantwortliche und Top-Manager haben darin die Sicht ihres Unternehmens auf aktuelle IT-Trends und ihre persönlichen Einschätzungen rund um das Thema IT offengelegt. Auf Basis unserer umfangreichen Daten analysieren wir Marktpotenziale und Investitionspläne, nennen aktuelle Trends und zeigen, wo die grössten Herausforderungen liegen.



Seit unserer letzten Bestandsaufnahme hat sich einiges getan: Technische Innovationen haben die ICT-Landschaft verändert und viele Unternehmen sind gerade dabei, ihre Geschäftsprozesse digital zu transformieren. Umwälzungen sind bereits jetzt branchenübergreifend spürbar. Wer nicht auf der digitalen Schiene fährt, wird früher oder später abgehängt. So prognostiziert IDC, dass schon in den nächsten 24 Monaten mehr als die Hälfte der weltweiten IT-Ausgaben auf Digital-Business-Strategien entfallen. Bis 2020 wird dieser Anteil voraussichtlich auf bis zu 60 Prozent steigen.

Wie bereit sind Schweizer Unternehmen - und vor allem die IT-Abteilungen - tatsächlich für die Transformation? KMU beispielsweise tun sich mit der Transformation deutlich schwerer als die Grossen. Sie können nicht einfach auf der grünen Wiese starten wie ein Start-up, haben aber auch nicht die Ressourcen eines Grossunternehmens für eine derart komplexe strategische Neuausrichtung. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern müssen. Ob KMU oder Grosskonzern, von Start-ups lernen können alle: Wir haben nachfragt, welche Strategien aufgehen und wie Unternehmen davon profitieren können.

Und wie steht es um die Innovation? Die Umfrage ergab: Nicht überall, wo Innovation draufsteht, ist auch Innovation drin. Oft fehlen dafür das Budget oder die personellen Ressourcen. Die innovative Nutzung von IT ist oft dem Zufall überlassen oder findet gar nicht statt. CIOs werden von allen Seiten gebremst: Fast die Hälfte ist mit zu vielen Anforderungen aus den Fachabteilungen konfrontiert, ein Drittel vermisst die Unterstützung durch das Management.

Die gute Nachricht: Trotz schwieriger Wirtschaftslage werden die IT-Investitionen über alle Branchen hinweg bis 2019 kontinuierlich steigen. Am meisten investieren die Industrie, Banken und Versicherungen sowie die öffentliche Hand.

Im Rahmen der Swiss-IT-Studie untersuchte die IT-Fachzeitschrift Computerworld zusammen mit IDC zwischen November 2015 und Januar 2016 bereits zum achten Mal den Schweizer IT-Markt. Mit über 700 teilnehmenden IT-Entscheidern, Firmenchefs und Führungskräften ist «Swiss IT» die derzeit umfangreichste Befragung zum Schweizer IT-Markt und erlaubt einen tiefen Einblick in die Sicht der CIOs und CEOs. Damit bildet die in der Schweiz einzigartige Studie ein umfassendes Bild über alle Bereiche der IT ab.

Swiss IT Spezial - jetzt erhältlich

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie finden Sie in der aktuellen Computerworld-Spezialausgabe 5/2016. Diese ist ab sofort direkt über www.computerworld.ch als E-Paper erhältlich. Die Ausgabe erscheint zudem in der App «Computerworld E-Paper» für Android und iOS.

ICT-Analytics by Computerworld

Sämtliche Auswertungen, inklusive aller Detailauswertungen, die in den Publikationen nicht veröffentlicht werden, stehen auf der IT-Marktforschungsplattform ICT Analytics auf www.ict-analytics.ch bereit. Viele Zahlen, wie etwa die geplanten Investitionen, können dabei mit den Vorjahren verglichen werden. Die Plattform ermöglicht zudem massgeschneiderte Auswertungen - etwa hinsichtlich bestimmter Branchen oder Firmengrössen.

Swiss IT 2016 - Computerworld Spezialausgabe - Inhaltsverzeichnis