Daten und Zugänge biometrisch sichern

Um seine Firmendaten optimal zu schützen, reicht der klassische Passwortschutz nicht mehr aus. Doch auch biometrische Identifikationsverfahren erhöhen meist nur den Komfort – nicht die Sicherheit.

» Von Oliver Ehm, «com-magazin», 07.09.2015 15:30.

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Nicht, dass Passwörter an sich schlecht wären, es gibt durchaus sehr starke Passwörter. Meist ist der Anwender die Schwachstelle in diesem Konzept. Wenn man sicher mit Passwörtern arbeiten will, dann benötigt man für jedes Login ein eigenes starkes Passwort. Das ist allerdings wenig komfortabel, weswegen häufig nur ein einziges Passwort verwendet wird. Kriminelle müssen dann nur dieses eine Passwort he­rausfinden - und können dann auf alles zugreifen, was damit geschützt wird.

Für ein Unternehmen kann es fatale Folgen haben, wenn geschäftskritische Daten verloren gehen oder in die Hände der Konkurrenz gelangen, die diese Daten dann für eigene Massnahmen oder für eine Gegenstrategie verwendet - etwa bei Ausschreibungen. Mehr Schutz als das klassische Passwort verspricht die Biometrie.

Vorteile von Biometrie

Der Begriff «Biometrie» leitet sich von den beiden griechischen Wörtern «Bios» (Leben) und «Metron» (Mass) ab. Die Biometrie beschäftigt sich also mit der Vermessung des Körpers eines Lebewesens. Und jedes Lebewesen weist gewisse biologische Unregelmässigkeiten auf. Diese Merkmale sind einzigartig und eindeutig. An biometrische Merkmale muss man sich nicht erinnern, man kann sie weder vergessen noch verlieren, denn man trägt sie ständig bei sich. Die Merkmale können auch nicht wie ein Passwort oder eine Karte einfach weitergegeben und missbräuchlich verwendet werden. Deshalb bietet sich die Biometrie als Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Methoden wie Karte oder «PIN» beziehungsweise Passwort an.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: «Die Verfahren zur biometrischen Identifikation»

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