WLAN-Router: Fertig mit schwachem Signal und Unterbrüchen!

Langsam, häufige Unterbrüche, schlechter Empfang: WLAN-Router können mühsame Probleme verursachen. Computerworld zeigt mögliche Lösungswege dafür auf.

» Von Florian Bodoky , 25.08.2016 07:03.

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Häufiger Unterbruch, schlechter Empfang, niedrige Geschwindigkeit – so praktisch der kabellose Netzwerk- bzw. Internetzugang sein mag, so viele Tücken birgt er auch. Nicht selten liegt das Problem beim WLAN-Router. Dieser wird deshalb zwar häufig anders positioniert, doch das bringt nicht immer bessere Leistung. Bevor Sie den Router austauschen, erklärt Computerworld, wie sich die häufigsten Router-Probleme sonst noch lösen lassen könnten.

Keine Verbindung herstellbar

Ein bekanntes Problem. Zwar findet der PC oder Laptop die SSID (Name des Drahtlosnetzwerks), man trägt das WLAN-Passwort korrekt ein, aber dennoch kann keine Verbindung hergestellt werden. Häufig ist die Ursache in einem kleinen Detail zu finden.

Falsche Verschlüsselung

Je nach Alter des Geräts, das Sie mit dem WLAN verbinden möchten, kann es sein, dass dieses die Verschlüsselungsmethode nicht korrekt erkennt. Oder aber es gibt gar keine automatische Erkennung. In beiden Fällen muss der Anwender dies manuell konfigurieren. Stellen Sie zunächst sicher, welche Verschlüsselungsmethode in Ihrem Router konfiguriert ist. Anschliessend passen Sie die Verschlüsselungsmethode auf dem Endgerät an. Dies können Sie unter Systemsteuerung/Netzwerk und Internet/Netzwerkverbindungen (1). Dort sehen Sie Ihre Drahtlosverbindungen aufgelistet. Mit einem Rechtsklick auf die Verbindung öffnet sich ein Drop-down-Menü. Klicken Sie auf den Menüpunkt Eigenschaften und anschliessend auf Sicherheit (2). Unter dem Punkt Sicherheitstyp (3) können Sie den Verschlüsselungstyp (WEP, WPA, WPA2) auswählen. Auch der Verschlüsselungsalgorithmus (TKIP oder AES) lässt sich manchmal manuell bestimmen.

Achtung! Bei WPA-Verschlüsselungsmethoden gilt es, die feinen Unterschiede zu beachten: So gibt es die Methode WPA-PSK mit dem Algorithmus TKIP ODER mit dem Algorithmus AES. Daneben gibt es die Methode WPA2-PSK. Wenn Sie beispielsweise einen WLAN-Adapter benutzen, der mit WPA-PSK (TKIP) verschlüsselt, kann dieser mit einem WPA2-PSK-verschlüsselten Router keine Verbindung eingehen. 

Achtung, Nummer 2! Manche Router bieten auch die Verschlüsselungen WPA(2)-Enterprise an. Diese sind, wie der Name schon sagt, für Unternehmen vorgesehen. Grundsätzlich funktionieren diese nicht über einen Pre Shared Key (PSK), sondern über einzelne Benutzernamen und Passwörter, die jeder Nutzer zur Authentifikation angeben muss. Dies funktioniert in Privathaushalten nicht. 

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Der MAC-Adressen-Filter

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