Outlook-Alternative eM Client setzt auf Security

» Von Stefan Bordel, 10.08.2017 14:28.

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Computerworld: Als Desktop-Software verfolgt EM Client einen eher traditionellen Ansatz. Weshalb?

Bürger: Viele Nutzer setzen heutzutage zwar auf Web-Clients aus der Cloud, für traditionelle Desktop-Clients besteht aber dennoch eine grosse Userbase. Speziell im Unternehmensbereich sind klassische Clients weitaus gebräuchlicher.

Computerworld: Und wie gestaltet sich die Verwaltung für den Admin?

Bürger: Die Einstellungen der Clients samt gruppendefinierter Zugangsrechte können von Admins zentral ausgerollt werden. Dasselbe gilt für Software-Updates und dergleichen. Über die Definition von Rechten kann etwa konfiguriert werden, dass manche Nutzer Zugang zum integrierten Chat erhalten, während dieser anderen verwehrt bleibt. Admins finden sämtliche konfigurierbare Einstellungen im Licence-Manager in einem einzigen Menü, das ähnlich dem im Client ist, wodurch die Ersteinrichtung der Software sehr komfortabel ist. Über den Licence-Manager lassen sich aber nicht nur Einstellungen für bereits vorhandene Mailkonten vornehmen, sondern auch komplett neue Accounts erstellen.

eM Client wird bereits von einigen grossen Unternehmen mit grossen Lizenz-Paketen eingesetzt. So arbeitet etwa Toyota mit 5000 Lizenzen und ein grosses indonesisches Kreditinstitut nutzt 7000 Lizenzen.

Computerworld: Wie viele Nutzer haben Sie?

Bürger: Genaue Zahlen für einzelne Länder können wir nicht nennen. Weltweit haben wir etwa  1,5 Millionen Nutzer. Davon sind 50'000 Unternehmenskunden. Die Mehrheit aller Nutzer verwendet den kostenlosen Client, etwa 150'000 verwenden die kostenpflichtige Version. In Europa erwarten wir auf Grund der Datenschutzgrundverordnung weiteres Wachstum dank der PGP-Integration und weiterer Sicherheitsfunktionen in EM Client.


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