Die besten Geschäftsideen fürs Internet der Dinge

» Von Klaus Hauptfleisch für Computerwoche.de, 16.02.2015 13:56.

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Die Vision vom sich selbst auffüllenden Kühlschrank

Von der personalisierten Kundenansprache träumen heute viele Handelshäuser und ihre IT-Partner. Nicht zuletzt deshalb hat Facebook gerade die Nutzungsbedingungen geändert hat, heisst es. Hersteller von Public Displays arbeiten seit langem an entsprechenden Digital-Signage-Lösungen für Einkaufszentren, Bahnhöfe und Flughäfen etwa. Noch in der Findungsphase findet sich diese von Toshiba mit Sonys TransferJet für den Informations- und Datenaustausch auf kurze Entfernungen.

Ein intelligentes Stromnetz berücksichtigt also auch Tageszeiten, an denen über Sonne oder Wind der Markt mit billigem Ökostrom übersättigt ist und teilt dies dem Smart Meter im Haus mit. Der intelligente Stromzähler wiederum teilt der Waschmaschine und dem Tiefkühler mit, sich in Gang zu setzen oder auf Hochtouren zu laufen. Vieles davon ist heute schon Realität, denn oben genannte Haushaltsgerätehersteller und andere haben längst Lösungen auf den Markt gebracht, um ihre weisse Ware in Smart Grids einzubinden.

Die Geräte sind natürlich noch im gehobenen Preissegment angesiedelt, werden aber auch dank Zutuns der koreanischen Riesen Samsung und LG zunehmend bezahlbar, so dass sich daraus auch für Dritte neue Geschäftsmodelle erschliessen. Seit vielen Jahren im Gespräch ist die Vision vom sich selbst auffüllenden Kühlschrank. Technisch ist das überhaupt kein Problem mehr. Aber wer will, abgesehen von den Mehrkosten für das Gerät, schon ständig wechselnde Lieferanten in den eigenen vier Wänden haben? Lohnenswerter scheint da schon der Aufbau eines automatischen Lieferservices für klassische «Kellerware» wie Getränke oder Konserven.

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