5 Tipps für erfolgreiches Community Management

Nicole Nobs, Community Managerin bei Xeit, gibt Ratschläge, wie Sie Ihre digitale Fangemeinde bei Laune halten.

» Von Nicole Nobs, «Xeit GmbH» *, 04.05.2015 15:39.

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* Die Autorin ist Mitarbeiterin der Online-Marketingangentur Xeit GmbH. Der Artikel erschien ursprünglich unter «blog.xeit.ch».

Community Manager dieser Welt wissen, dass ihr Job kein einfacher ist. Sie müssen am besten 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche online sein und die Ruhe weg haben, wenn Trolle ihre Community verwüsten. Doch wir lieben unseren Job. Deshalb möchte ich Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubern - mit einigen Tipps für euren Berufsalltag.

1. Finden Sie die innere Ruhe

Ein Community Manager sollte eine ausgeglichene Person sein, die nicht in einer Sekunde von Null auf Hundert ist. Wenn wieder einmal Übeltäter ihr Unwesen in Ihrer Community treiben, sollten Sie tief durchatmen und erst dann in Ruhe überlegen, was zu tun ist. Natürlich sollten Sie dabei aber nicht vor lauter Ausgeglichenheit einschlafen.

2. Stop the Marketing

Social Media ist kein Verkaufskanal! Sie sind hier, um Fans zu unterstützen, Fragen zu beantworten und nicht zuletzt zum Unterhalten. Sei dies in Foren, bei Tweets oder Facebook-Posts. Fans und Follower wollen Sie erleben und ihrem Brand «folgen». Kaufen können sie im Detailhandel - und dafür legen Sie den Grundstein, in dem Sie die Community «an sich binden».

3. Seien Sie kein Pausenclown – nehmen Sie sich aber auch nicht zu ernst

Klar - «Cat-Content» zieht immer. Wer klickt nicht gerne «Gefällt mir» bei Katzen. Aber Sie wollen auch mit fachlichem Inhalt punkten? Die Mischung macht‘s, wie so oft im Leben. Ich empfehle, mindestens zu 80 Prozent auf fachlichen Inhalt zu setzen, den Rest können Sie mit einfach Verdaulichem auffüllen. Und nein, es müssen nicht immer Katzen-Bilder sein.

4. Seien Sie nahbar und zeigen Sie Ihr Gesicht

Die Community möchte wissen, wer hinter einem Account steckt. Klar, Sie repräsentieren eine Marke, ein Produkt, ein Unternehmen. Dennoch werden Sie auch als Person wahrgenommen, welche hier die Tweets schreibt, die Posts erfasst und auf Fragen antwortet. Ihre Marke wird nahbarer, sympathischer und authentischer, wenn Sie nicht stets in Firmensprache kommunizieren, sondern den Menschen dahinter zu erkennen geben. «Backstage-Posts» kommen sowieso immer sehr gut an, Sie dürfen also auch mal im Bild oder im Video sein, wenn Sie etwas posten.

5. Power-User dürfen belohnt werden

Überlegen Sie sich, wer bei Ihnen die Power-User sind. Das sind diejenigen, die dauernd online sind, auf jede Frage zuerst antworten und auch an jedem Wettbewerb mitmachen. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, diese Personen besonders zu kennzeichnen, sie auszuzeichnen oder ihnen ein «Goodie» anzubieten? Denn das sind Ihre treuesten Fans, die Ihren Brand oft am meisten mögen und viel zur Interaktion beitragen.

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