SharePoint 2010: Web Parts per Drag&Drop
Mit den Visual Studio Tools for SharePoint 2010 hat Microsoft eine einfachere Entwicklung von Web Parts eingeführt. Die neue Technik bietet allerdings nicht nur Vorteile.

» Von , 16.02.2011 23:30.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen «Code only»-Web-Parts, bei dem sich der Entwickler den Code für den Aufbau des Objektbaums (Control Tree) und den HTML-Output selber kümmern muss, lässt sich das User Interface von Visual Web Parts ganz bequem durch platzieren von ASP.NET- und SharePoint-Controls auf einem Visual Designer umsetzen. Die benötigte Logik kann anschliessend mit C# oder Visual Basic über eine Code-Behind-Datei angefügt werden. Das ist nicht nur bequemer, sondern bringt auch deutliche Zeitvorteile mit sich. 
Visual Web Parts basieren auf ASP.NET User Controls die via Page. LoadControl() geladen werden
Wem dieser Ansatz bereits bekannt vorkommt und an die User Controls (ASCX) in ASP.NET erinnert, ist auf der richtigen Spur. Hinter den Visual Web Parts verbirgt sich ein generisches Web-Part, das als Wrapper fungiert und über die Page.LoadControl()- Methode (siehe Abbildung) das entsprechende User Control nachlädt. Dieses Verfahren ist übrigens keineswegs neu, sondern wird von Entwicklern bereits seit SharePoint 2003 (zum Beispiel mit Hilfe des SmarPart-Projekts) genutzt. Neu ist hingegen, dass der User-Control-Ansatz nun offiziell von Microsoft unterstützt wird und Visual Studio 2010 über eine Projektvorlage verfügt, welche automatisch alle dazu benötigten Files generiert und das Deployment via WSP automatisiert.



Also ab Oktober 2011 wird alles in Silverlight entiwckelt oder? Ich habe z. B. bei der Firma VIALUTIONS wegen WebPart für SP 2010 nachgefragt (SCAN Lösung: http://www.vialutions.de/produkte/sharepointwebparts/vscan/) und die bauen grade alles WebParts in Silverlight um. Ich denke das wird der Trend in der Zukunt odeR?