Sicherheit nach dem Blade-Prinzip

Die Anforderungen an die IT-Security sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Wer wirklich sicher sein will, muss laufend Benutzerverhalten, Applikationen und Dateninhalte überprüfen – so kostengünstig und einfach wie möglich.

IT-Sicherheit ist kein Posten, bei dem Unternehmen sparen sollten.

» Von Mike Ratz, 02.07.2012 11:10.

Der Autor ist Head of Product Marketing bei der InfoTrust AG.

Es sind längst nicht mehr nur Banken und Versicherungen, die hohe Anforderungen an die Sicherheit ihrer Daten stellen. In letzter Zeit geraten gerade kleinere Unternehmen immer öfter ins Visier von Betrügern und werden zur Zielscheibe von Hacker­angriffen, Datenklau oder Werksspionage. Hinzu kommt, dass die Verfügbarkeit der IT-Mittel, etwa der Zugang zu E-Mails oder dem Internet, für die meisten Unternehmen zu einer Frage des Überlebens geworden ist. Einen Ausfall betriebsnotwendiger Anwendungen von mehreren Stunden oder sogar Tagen kann sich heute schlicht keiner mehr leisten.

Die Probleme der IT-Verantwortlichen kleinerer und mittelständiger Unternehmen sind dabei kaum andere als die der Grossen: Mit der Komplexität und Heterogenität der IT-Lösungen steigen auch die Anforderungen an die IT-Mitarbeiter. Gleichzeitig wächst der Kostendruck. Der Kauf oder Ersatz mehrwertstiftender IT-Lösungen wird aufgeschoben, Investitionen in Personal und in die Aus- und Weiterbildung werden stark reduziert.

UTM: alles in einem

An der IT-Sicherheit zu sparen, kann ein Unternehmen allerdings teuer zu stehen kommen. Gefragt sind daher Security-Lösungen, die mehrere Aufgaben gleichzeitig lösen und vergleichsweise kostengünstig sind. Hilfe bieten sogenannte Unified Threat Management Appliances (UTMA), die – anders als eine Spezialized Security Appliance (SSA) – unterschiedliche Sicherheitsaufgaben auf einer Plattform vereinen.

Die heute angebotenen Systeme decken dabei eine Vielzahl von Funktionen ab, zum Beispiel:

- Firewall

- Virtual Private Network (VPN)

- Virenschutz

- Spamfilter

- Webaccess Content Filter (immer mehr auch für SSL-Verkehr)

- Intrusion Prevention Systeme (IPS)

- Ansätze für Data Leakage Prevention (DLP)

- Applikationskontrolle (Identifizieren, Erlauben, Blockieren oder Limitieren von Web-2.0-Applikationen)

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