SAP-Wartung im Outsourcing

Die Banken-IT hat meist Wichtigeres zu tun, als sich um den Support der SAP-Systeme zu kümmern. Warum also den Wartungsservice nicht auslagern? Die fünf wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des richtigen Partners.

» Von Jörg Petersen, 17.12.2012 14:00.

Der Autor ist Dipl. Betriebswirt und Vorstand der Innobis AG, die seit über zwanzig Jahren IT-und SAP-Serviceleistungen für Banken und Finanzdienstleister anbietet.

Hier eine neue Add-on-Entwicklung, dort ein weiteres Spezialmodul: Die Heterogenität der SAP-Anwendungslandschaften sucht ihresgleichen und nimmt kontinuierlich zu. Damit einhergehend verlangt die Systemwartung hochspezialisiertes Know-how – eine Situation, die Finanzdienstleister vor grosse Herausforderungen stellt. Denn deren IT ist derzeit mit der Umsetzung neuer Compliance-Regeln oder der Implementierung neuer Business-Anforderungen schon mehr als genug beschäftigt. Hinzu kommt, dass die einzelnen SAP-Module oft derart spezifisch sind, dass nur erfahrene Experten mit tiefgehenden Branchenkenntnissen auftretende Probleme bewältigen können. Und: Fehler und Störungen lassen sich nicht planen. Die Unvorhersehbarkeit des Wartungsbedarfs in Verbindung mit der Notwendigkeit, teure, hochqualifizierte Wartungsmitarbeiter im Expertenmix ständig verfügbar zu haben, erweist sich als schwieriger Spagat, zumal die Banken-IT derzeit unter einem erheblichen Kostendruck steht.

Es gilt, den Fachexperten zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu haben und gleichzeitig die Risiken und Kosten zu minimieren.

Doch wie ist das zu schaffen? Ist Outsourcing überhaupt eine Option? Ja, sagen rund ein Viertel der Befragten in einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC: User Survey 2011 on Outsourcing, Cloud & Managed Services). In den nächsten drei Jahren erwarten diese einen Anstieg des Outsourcing-Anteils am IT-Budget.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Kriterien bei der Partnersuche

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