Nach über drei Jahren Entwicklung und zehn Monaten in einer geschlossenen Alpha-Version, wird die offizielle Beta-Version des Schweizer Gratis-Onlinspeicher Wuala ab heute für alle Anwender geöffnet. Den Nutzern steht zunächst ein GByte an Onlinespeicher zur Verfügung. Diese Men¬ge lässt sich erhöhen, indem man den eige¬nen brachliegenden Harddisk-Platz für Wuala zur Verfügung stellt. Des weiteren kann zusätzlicher Speicherplatz gekauft werden.
Neu an Wuala ist die Art und Wei¬se, wie die Dateien online gespeichert wer¬den. Nach der Verschlüsselung werden sie zerstückelt und auf eine Vielzahl von Rechnern verteilt. Doch was passiert, wenn gerade jener PC vom Netz geht, auf dem ein wichtiges Teilstück des Familienfotos lagert? Hierfür haben die Schweizer Jung¬unternehmer ein auf Fehlercodes (Erasure Codes) basierendes Verfahren entwickelt. Fehlercodes haben die schöne Eigenschaft, dass nur eine Untermenge aller Fragmente benötigt wird, um die Datei zu rekonstruie¬ren. Im Gegensatz zu Konkurrenztechni¬ken, die ganze Dokumente redundant ab¬speichern, ist Wuala dadurch schlanker. Wuala begann als ETH-Forschungsprojekt und wird heute vom Zürcher Start-up Caleido betrieben.
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