20.02.2014, 15:01 Uhr

T-Systems gewinnt internationalen Grossauftrag von Brauereikonzern SABMiller

T-Systems und SABMiller, einer der grössten Brauereikonzerne weltweit mit Sitz in Grossbritannien, haben einen Grossvertrag über Informations- und Kommunikationsleistungen für die nächsten fünf Jahre abgeschlossen.
Über das globale Backbone-Netz der Deutschen Telekom werden die weltweit verteilten Geschäftsstandorte von SABMiller mit dem Rechenzentrum von T-Systems in Deutschland verbunden und die Produktionskapazitäten des Brauereikonzerns auf sechs Kontinenten gesteuert. 70.000 Mitarbeiter von SABMiller weltweit können künftig von unterwegs aus sicher auf zentrale Anwendungen wie SAP zugreifen. Zudem betreibt T-Systems das europäische Kommunikationsnetz von SABMiller für 12.000 Mitarbeiter in 13 Länder: Die Telekom-Tochter verantwortet dabei die einzelnen lokalen Rechnernetze in den Europa-Ländern und schliesst sie zu einem Weitverkehrsnetz zusammen. Die europäischen Beschäftigten verfügen künftig auch über Kommunikationsleistungen wie Videokonferenzen oder Internet-Telefonie.

Mit dem neuen Zukunftsnetz der Telekom senkt der Brauereikonzern seine IKT-Kosten, profitiert gleichzeitig von neuen verbesserten Services und weitere Aussenstellen der Unternehmen lassen sich jederzeit an das bestehende Netzwerk anbinden.

«Bei SABMiller integrieren wir derzeit unsere weltweite Geschäftstätigkeit und stellen dabei sicher, dass die von uns eingesetzte Technik auf den jeweiligen Zweck ausgerichtet ist und ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis aufweist. So haben wir beschlossen, ein globales Datennetz zu realisieren, das sich auf mehrere Anbieter stützt. Mit T-Systems haben wir einen hervorragend positionierten Partner für unsere Technologie-Infrastruktur in Europa und für zentrale Dienstleistungen gewonnen. Sie bietet uns die Funktionalitäten, die wir von einem Weltklasse-Netz erwarten und die das künftige Wachstum von SABMiller unterstützen,» erklärte Peter Brickley, Global CIO von SABMiller.

Das Besondere an den Hochleistungsnetzen der Telekom: Sie nutzen das Internetprotokoll (IP), um Sprache und Daten weltweit durchgängig auf einer Plattform zu transportieren. Das schliesst zentrale Sicherheitsservices, E-Mail oder Outlook-Verzeichnisdienste ein, aber auch Mehrwertdienste wie Videokonferenzen. Mit dem Netz lassen sich ebenso Daten priorisieren und die Leitungen besser ausnutzen: Telefonate etwa bekommen so Vorfahrt im Datenverkehr, was der Sprachqualität zu Gute kommt.


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