17.07.2009, 13:28 Uhr

Globaler PC-Markt erholt sich

Die weltweiten PC-Verkäufe haben die Erwartungen der Branche im vergangenen zweiten Quartal deutlich übertroffen.
Der weltweite PC-Markt hat sich im zweiten Quartal 2009 erholt. Verglichen mit dem Vorjahr sind die Verkäufe zwar um über drei Prozent zurückgegangen, damit haben die Absatzzahlen allerdings die ursprünglichen Prognosen deutlich übertroffen.
Wie die Marktforscher von IDC aufzeigen, musste der Technologiesektor im zweiten Quartal nur einen halb so starken Rückschlag einstecken als prognostiziert. Drei Monate zuvor waren die Computer-Verkäufe noch um beinahe sieben Prozent eingebrochen. Im dritten Quartal dürfte sich der Aufwärtstrend den Analysten zufolge angesichts erwarteter, steigender Verbraucherausgaben weiter fortsetzen.
Ein Plus gegenüber den Werten des Vorjahres war bisher frühestens für das Schlussquartal 2009 erwartet worden. Mittlerweile sei es Experten zufolge jedoch sogar möglich, dass die PC-Verkäufe bereits im dritten Quartal wieder in die schwarzen Zahlen klettern. Zu dem Anstieg hat besonders der hohe Absatz von Notebooks, Mini-Notebooks und Netbooks beigetragen. Vorwiegend im Billigpreissegment verkauften sich tragbare Computer deutlich besser als Desktop-PCs.
Die Erwartungen der Analysten wurden im zweiten Quartal speziell in Asien übertroffen. Während sich auch der US-Markt leicht erholte, blieb Europa hingegen weiterhin schwach. Den Marktforschern von Gartner zufolge wurden in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) rund elf Prozent weniger PCs verkauft als im Vorjahreszeitraum. Das beste Geschäft hätten die Hersteller mit Privatverbrauchern gemacht. Unternehmen verhielten sich im Einkauf dagegen nach wie vor konservativ.
Harald Schodl



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