Jetzt verfügbar 30.08.2018, 16:00 Uhr

Schweizer ICT mit Rekordwachstum

Die Computerworld-Ausgabe «Top 500» 2018 ist da. Das Trendbarometer der Schweizer ICT zeigt eitel Sonnenschein an. Die Umsätze im heimischen ICT-Business kletterten auf Rekordhöhe. Jedoch bremst die angespannte Situation am Fachkräftemarkt die wirtschaftliche Entwicklung aus.
Die Bibel der Schweizer ICT-Welt ist ab sofort verfügbar
Die Schweizer ICT-Wirtschaft befindet sich in Feierlaune. 2017 war ein gutes Jahr für die Anbieter, die an der Umfrage für die Computerworld «Top 500» teilgenommen haben. Der gesamte Umsatz aller an der Ausmarchung einbezogener helvetischen ICT-Unternehmen erreichte 2017 ein Rekordhoch von 74,8 Milliarden Franken. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 5,2 Prozent. Beflügelt wird der Markt durch prall gefüllte Auftragsbücher. Freuten sich im Vorjahr gut 43 Prozent über volle Bücher, sind es gemäss der aktuellen Erhebung knapp 60 Prozent (58,1 Prozent). Ein weiterer Grund ist der Druck auf Anwenderunternehmen, auf die Herausforderungen der digitalen Transformation zu reagieren. Ein Symptom dafür ist das Kryptofieber in der Branche. Fast jeder fünfte ICT-Anbieter nannte in der Computerworld-Umfrage die Blockchain-Technik als wichtigen Treiber für das Business. Obwohl die zahlreichen Blockchain-Experimente nicht immer zu klaren Resultaten führen, sind diese dennoch wichtig für künftige und teils neuartige Geschäftsmodelle. Verschiedene namhafte Anbieter präsentieren in der diesjährigen Computerworld «Top 500» ihre spannendsten Blockchain-Projekte.
 
Hersteller und Dienstleister rüsten sich für die Zukunft
Die digitale Transformation und die damit einhergehenden Paradigmen beim Einsatz von IT treiben auch die Anbieter selbst um. Im Interview erläutert Martin Kull von Orange Business Services, wie er als Country Manager den Dienstleister auf Zukunftskurs ausgerichtet hat und weshalb das Unternehmen heute mit Google um die besten Fachkräfte wirbt. Im Porträt zeigt das Beispiel Informatec, wie aus einem IT-Anbieter mit gemischten Portfolio ein Spezialist mit Ambitionen auf Marktführerschaft werden kann.
 
Wie man junge Frauen für ICT-Berufe begeistert
Was tun gegen Fachkräftemangel? Diese Frage stellte die Redaktion den Geschäftsführerinnen der im Ranking gelisteten umsatzstärksten ICT-Anbieter. Denn insbesondere Frauen sind in der Branche untervertreten. Nur jede sechste Fachkraft ist weiblich, wie Zahlen von ICT Berufsbildung Schweiz belegen. Auf dem Top-Level sind es noch weniger. Das erweiterte Ranking der Computerworld «Top 500» zählt gerade mal rund 20 Managerinnen. Im Magazin benennen sie die Probleme, die es zu lösen gilt, um in der Schule, in der Ausbildung und an den Universitäten Frauen für eine Karriere in der ICT zu begeistern. Zudem erklären Top Shots wie Jacqueline Badran von Zeix, Marianne Janik von Microsoft, Gabriela Keller von Ergon, Sonja Meindl von Check Point oder Bak-Heang Ung von Digicomp, wie sie Mitarbeiterinnen fördern.
 
Das Standardwerk
Die Spezialausgabe der Computerworld «Top 500» ist längst zum Standardnachschlagewerk der Branche geworden. Das Redaktorenteam der Computerworld sezierte hierfür auch dieses Jahr den Markt. Auf rund 170 Seiten zeigen wir, wer seine Umsätze steigern konnte, wer nicht und auch weshalb. Ergänzend zum Ranking analysierte die Redaktion die momentane Marktsituation in den unterschiedlichen Branchen wie Hardware, Software oder Cloud Computing. Wie gewohnt finden Sie hier das komplette Ranking der 500 grössten ICT-Firmen der Schweiz, die Analyse der Umsätze und Entwicklungen sowie viele Hintergrundinformationen. Abonnenten unseres Marktforschungsportals www.ict-analytics.ch stehen sämtliche Auswertungen und die Top-500-Liste auch als Excel-Files zum Download zur Verfügung.
Abonnenten können das Heft ab 30. August, 16 Uhr unter diesem Link downloaden.


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