20.07.2009, 09:02 Uhr

Stellenabbau bei Cisco

Der US-Netzwerkgigant Cisco Systems hat angeblich mehrere Hundert Angestellte entlassen.
Allein 600 bis 700 Cisco-Mitarbeiter am Firmensitz im kalifornischen San Jose hätten vergangene Woche ihre Kündigungsschreiben erhalten, berichtet das Wirtschaftsblatt "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf Insider. Auch in anderen US-Niederlassungen habe es Entlassungen gegeben, heisst es weiter. Wie viele Cisco-Mitarbeiter insgesamt gehen müssen, ist allerdings unklar. "Wir tun alles, um für die von dieser begrenzten Restrukturierung betroffenen Mitarbeiter die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten", zitiert das WSJ einen Unternehmenssprecher.
Im Februar hatte Cisco-Chef John Chambers bereits angekündigt, das Unternehmen werde bis Ende des Geschäftsjahres vermutlich 1500 bis 2000 Stellen streichen, um angesichts sinkender Verkäufe seine Kosten unter Kontrolle zu behalten. Im Februar wurden bereits mehrere Hundert Stellen abgebaut. Cisco hatte zu Ende April weltweit noch 66'558 Mitarbeiter. Seit einigen Quartalen gehen die Einnahmen des Netzwerkgiganten zurück. Im Mai hatte Chambers erklärt, bei der Rezession sei das Schlimmste überstanden. Es werde aber noch eine Weile dauern, bis die Ausgaben wieder steigen würden.
Harald Schodl



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