VMware Workstation 8 im Test

Schön virtualisiert: VMware Workstation 8 zeigt neu Icons, die Funktionen abbilden.

Anwenderfreundlicher mit Icons: VMware Workstation 8 im neuen Gewand

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» Von Moritz Jäger, idg, 17.02.2012 08:28.

Die Neuauflage der Desktop-Virtualisierung zeigt sich auf den ersten Blick optisch aufgepeppt: Virtuelle Maschinen lassen sich jetzt als interaktive Thumbnails anzeigen. Die Favoritenleiste macht Platz für die sogenannte Library, die alle verfügbaren virtuellen Systeme anzeigt. Dazugekommen ist in VMware Workstation 8 auch der Support für weitere Betriebssysteme wie Windows 8. Die Anforderungen: Die Hardware des Hosts muss über eine 64-Bit-CPU verfügen, zusätzlich muss LAHF/SAHF im sogenannten Long Mode unterstützt werden.

Im Test waren vor allem Verbesserungen bei der Erkennung von Hardware-Komponenten wie Grafik-, USB-3.0- oder Bluetooth-Geräte zu sehen. Mit der Funktion «Map Virtual Disks» lassen sich zudem virtuelle Festplatten in das normale Dateisystem des Hosts einklinken. Dabei lassen sich der VM zwar von jedem Client aus USB-Geräte zuweisen, allerdings greifen alle Nutzer auf dieselben Ressourcen zu. Die grösste Neuerung ist aber, dass Workstation 8 virtuelle Maschinen im Netzwerk freigeben und auf andere virtuelle Maschinen im LAN oder auf einen vSphere-Server zugreifen kann.

VMware setzt neu auf Ordner statt auf Teams: Sollen VMs zusammengefasst werden, zieht man diese einfach in den passenden Ordner hinüber. Die virtuelle Systeme eines Ordners lassen sich gemeinsam, verzögert oder einzeln starten. Damit kann zuerst der Server hochgefahren werden, erst danach werden die zugehörigen Clients gestartet. Wer bisherige Teams übernehmen will, kann sich dabei von einem Assistenten helfen lassen.

Fazit


Die Funktionen von VMware Workstation 8 überzeugen. Wer sie (noch) nicht zwingend benötigt, kann aber weiterhin mit dem Vorgänger Workstation 7 gut arbeiten. 

PRODUKTINFOS

VMware Workstation 8

+ Design und Optik, neue Funktionen

- Keine bahnbrechenden Neuerungen

Alternative: Oracles VM VirtualBox (Version 4.1.X) ist eine Open-Source-Lösung, die zudem ständig um weitere Funktionen ergänzt wird.

Preis: ca. Fr. 200.– (Standardlizenz)

Info: www.vmware.com/ch

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