Test: Sophos Mobile Security

Für die Überwachung mobiler Geräte ist das Sophos-MDM mit das umfangreichste auf dem Markt. Ausserdem überzeugte die Schutzleistung der Lösung.

» Von Markus Selinger, 04.01.2017 11:06.

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Die Schutzlösung für mobile Geräte arbeitet entweder direkt in der Sophos Endpoint Security oder als selbstständiges Modul. Wählt man die cloudbasierte Modulvariante, lässt sich diese auch als Zusatzprodukt zu einer bereits vorhandenen Endpoint Protection eines anderen Herstellers verwenden. Interessant ist allerdings die Nutzung in Verbindung mit der Sophos Endpoint Security: Sophos verkauft seine Lizenzen nämlich pro Nutzer und nicht pro Gerät. Somit lassen sich leicht kalkulierbar alle mobilen Geräte eines Nutzers schützen, ohne permanent Lizenzen nachkaufen zu müssen.

Die Verwaltung der mobilen Endpunkte ist so umfangreich, wie man es normalerweise nur von Endpoint-Suiten für Desktops oder Server kennt. Über das webbasierte Sophos Mo­bile Control (SMC) verwaltet ein Admin alle mobilen Geräte und kann dort ihren aktuellen Status ablesen. Zum Ausrollen der App lassen sich Installationspakete samt vordefinierten Regeln erstellen.

Sobald die App auf dem Gerät läuft, muss es die Konformitätsregeln einhalten. Ist das nicht der Fall, etwa weil der Anwender das Gerät gerootet hat, wird nicht nur der Zugriff auf das Firmennetzwerk gesperrt, sondern auch der auf dem Gerät vorhandene Datencontainer bleibt verschlüsselt. Die gesonderte Behandlung aller Daten erlaubt somit auch die Nutzung des privaten Geräts im Firmenumfeld. Ist der Nutzer dann mit dem Firmennetz verbunden, kann das weitere Regeln auslösen, etwa das Abschalten der Kamera.

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