macOS High Sierra im Test

Das neue Apple-Betriebssystem bringt alte MacBooks wieder auf Touren.

» Von Simon Gröflin , 26.09.2017 05:43.

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Mit macOS High Sierra steht ab sofort Apples neustes Betriebssystem zum Download bereit. Zu den Hauptneuerungen zählen das neue Dateisystem APFS. Darüber hinaus profitieren High-Sierra-Anwendungen von bis zu 35 Prozent mehr Speicherplatz. Insgesamt bessert das Upgrade aber vor allem beim Unterbau nach. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Neuerungen vor.

APFS: Auf iOS, Apple TV und der Apple Watch wurde es bereits eingeführt, nun wird es auch auf den Mac-Rechnern Pflicht. Bislang setzte Apple primär auf das Dateisystem HFS+, das den Backup-Experten von Blackbaze zufolge nur etwa vier Milliarden Dateien verwalten konnte. Das Apple File System mit 64-Bit-Basis ist eine neue Methode, um die Dateien auf der Festplatte zu organisieren. Davon profitieren angeblich bis zu neun Quintilliarden Dateien auf einem einzelnen Laufwerk. Da APFS nun mehrfache Dateiverschlüsselung unterstützt, wird man sich den Vorteil vor allem mit SSD-Speicher zunutze machen können.

Das bringt mitunter einen erheblichen Sicherheitsvorteil mit sich. APFS erlaubt es nun, problemlos mehrere Dateien und Ordner über das Betriebssystem zu verschlüsseln. Ausserdem steht nach dem Upgrade auf High Sierra unter Umständen auf einmal mehr Speicherplatz zur Verfügung.

Wichtig: Die Festplatte wird beim Upgrade automatisch in das neue Dateisystem konvertiert. Ein Weg zurück wird daher umständlich. In der Beta-Version kam es nach dem Umstieg mit einem SSD-Laufwerk zu keinen Komplikationen.

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