Test: iPhone 8 (Plus)

» Von Klaus Zellweger , 29.09.2017 14:35.

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Augmented Reality

Mit der Vorstellung von iOS 11 gelang Apple ein Coup, der für jeden anderen Hersteller mit AR-Ambitionen einem herzhaften Schlag in die Magengrube gleichkam: Apple betritt mit iOS 11 die AR-Bühne. Was gezeigt wurde, liess die Kinnladen herunterklappen: Objekte werden praktisch nahtlos in die Umgebung eingefügt, beleuchtet, werfen Schatten und lassen sich von allen Seiten betrachten.

Platzieren Sie einen Saurier im Wohnzimmer; verlassen Sie mit dem iPhone den Raum; kehren Sie eine Minute später zurück: Der Saurier steht immer noch da und wartet auf sein Herrchen. Platzieren Sie Ikea-Möbel punktgenau im Wohnzimmer und experimentieren Sie mit den Farben. Kämpfen Sie auf dem Esstisch mit Freunden in einer epischen Schlacht, ohne dass einer ein Auge verliert. Und so weiter. Dabei werden die Objekte nicht einfach «irgendwie im Raum positioniert»; stattdessen können Sie sich entfernen, um die Objekte herumbewegen oder näher herangehen.

Für eine Überraschung sorgt jedoch nicht nur die Qualität der Darbietungen – sondern auch, dass die Technologie fast unmittelbar nach der Vorstellung mit iOS 11 eingeführt wurde. Google, Microsoft, Samsung … sie alle arbeiten offiziell an AR-Produkten. Doch hier kommt seit Jahren nichts Greifbares, das reif für die Masse wäre – und so wurden diese Firmen mit der schnellen Verfügbarkeit von Apples ARKit eiskalt erwischt.

Kann es für die Konkurrenz noch schlimmer kommen? Es kann. Augmented Reality wurde nicht als Highlight eines brandneuen Produktes angepriesen, im Gegenteil: Allein bei den iPhones werden das iPhone 6s, iPhone SE und das iPhone 7 (Plus) unterstützt. Sie zusammen stehen für ein paar Hundert Millionen verkaufter Geräte. Apple ist über Nacht (und aus dem scheinbaren Nichts heraus) mit einem gewaltigen Vorsprung zur grössten AR-Plattform der Welt geworden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Dank dem A11 Bionic wird das iPhone 8 (Plus) nicht nur die beste AR-Qualität bieten, sondern ist vermutlich auch in der Zukunft für die eine oder andere Überraschung gut.

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