Test: iPhone 8 (Plus)

» Von Klaus Zellweger , 29.09.2017 14:35.

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A11 Bionic – das Rechenmonster

Mit dem iPhone 7 (Plus) kam der Apple A10 Fusion: ein Muskelprotz von einer CPU, die selbst ein Jahr nach der Einführung fast alles in die Schranken verwies, was die Mitbewerber in den Ring stellten.

Der neue A11 Bionic macht das iPhone 8 (Plus) erneut zum schnellsten Smartphone auf dem Markt. Im Single-Core-Vergleich wurde die Leistung zum Vorgänger um etwa 25 Prozent gesteigert, im Multi-Core-Vergleich sogar um etwa 80 Prozent. Es ist fast unglaublich, mit welchen Leistungssprüngen sich Apple von der Konkurrenz absetzt – Generation um Generation.

AnTuTu. Unter AnTuTu erreichte das Apple-Gerät im Mittel etwa 210’000 Punkte. Wenn Sie mit Ihrem Smartphone vergleichen möchten, laden Sie AnTuTu kostenlos für iOS oder Android.

Geekbench 4. Die Resultate von Geekbench 4 sind noch eindrücklicher, weil die Software explizit dafür ausgelegt ist, um verschiedene Prozessor-Architekturen zu vergleichen. Im Test erreichte das iPhone 8 Plus fast schon unglaubliche 4267 Punkte (Singlecore) respektive 10331 Punkte (Multicore). Im Vergleich: Das MacBook Pro 2016 (Test) mit Intel Core i5 und 2,9 GHz bringt es auf 3922 Punkte (Single Core) respektive 7538 Punkte (Multicore).

Wer braucht so viel Leistung?

Das wirft die Frage auf, wer einen solchen Muskelprotz von einem Smartphone überhaupt braucht. Im WhatsApp-Muster gedacht: niemand. Doch da ist noch mehr.

Videoverarbeitung. H.265, 4K mit 60 fps und der anschliessende Schnitt der Filme: All das verschlingt Unmengen an Rechenkapazität – und der A11 Bionic liefert sie.

Updates. Apple versorgt seine iOS-Geräte über fünf Generationen hinweg mit Updates. Im Falle des iPhone 8 (Plus) bedeutet das, dass Sie sich auch noch auf iOS 15 freuen können.

Machine Learning. Ein Riesenthema bei Apple. Durch Machine Learning trifft das iPhone bessere Entscheidungen. Dazu gehört die Gesichtserkennung in Fotos, die Analyse der Szene vor der Aufnahme und dergleichen mehr.

Augmented Reality. Zu Deutsch etwa «erweiterte Realität». Computer-generierte Grafiken werden auf dem Display mit dem echten Leben vermischt. Das verlangt nach Leistung satt. Und damit sind wir beim letzten grossen Thema angekommen.

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