Nokia Lumia 800 im Test

Nokia will mit dem Lumia 800 und Windows Phone 7.5 an Bord verlorene Marktanteile zurückgewinnen. Im Test spielt das Smartphone der Finnen seine Stärken aus, offenbart aber auch Schwächen.

Nokia bietet das Lumia 800 in diesen drei Farben an

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» Von idg , 13.12.2011 08:55.

Mit dem Lumia 800 hat Nokia unlängst sein neues High-End-Smartphone vorgestellt, das gleichzeitig eines der beiden ersten Geräte des finnischen Herstellers mit Windows Phone 7.5 als Betriebssystem ist. Während das Nokia Lumia 800 in einigen europäischen Märkten wie etwa Deutschland bereits seit Mitte November erhältlich ist, müssen sich Schweizer Anwender noch bis Mitte Januar 2012 gedulden. Interessierte können das Gerät beim Regensdorfer Telekom-Spezialisten Mobilezone allerdings bereits vorbestellen

Sieht man sich die inneren Werte des Smartphones an, dann wird klar, dass Nokia das Lumia 800 gegen Geräte wie das Samsung Galaxy S2 oder das iPhone 4S ins Rennen schickt. Zusammen mit Microsoft möchte Nokia schliesslich ein drittes Ökosystem etablieren, in dessen Zentrum Windows Phone 7.5 stehen soll. Ob das dem Lumia 800 gelingt, zeigt der ausführliche Test.

Hardware

Im Lumia 800 setzt Nokia den Snapdragon-Chipsatz von Qualcomm ein, dessen Single-Core-CPU mit 1,4 GHz Taktfrequenz arbeitet. Die Grafikberechnung übernimmt ein Adreno-205-Chip, der ebenfalls von Qualcomm stammt. Dem Prozessor stehen 512 MByte RAM zur Seite, womit das Lumia 800 im guten Mittelfeld liegt. Manche Android-Geräte wie beispielsweise das HTC Evo 3D bringen aber den doppelten Arbeitsspeicher mit. Im Test verarbeitet das Lumia 800 alle Eingaben schnell und präzise, Pausen oder steckengebliebene Apps kamen nicht vor. Apps und auch Spiele starten schnell. Wie bei allen Windows-Phone-7-Geräten lässt sich der interne Speicher von 16 Gigabyte nicht erweitern. Für den Nutzer sind davon etwa 13 Gigabyte verfügbar, den Rest nehmen Betriebssystem und vorinstallierte Apps ein.

Für die Kommunikation mit der Aussenwelt verfügt das Lumia 800 über alle aktuellen Funkmodule. Dank HSPA+ sind unterwegs theoretisch Download-Raten von bis zu 28,8 MBit/s möglich. Im Upload liefert HSUPA eine theoretische Maximalleistung von 5,8 MBit/s. Um diese Idealwerte zu erreichen, muss aber nicht nur das jeweilige Netz optimal ausgebaut sein sondern sich das jeweilige Smartphone als einziges an einer Funkzelle anmelden. Die Bandbreiten-Test-App BandWidth zeigte in der Praxis akzeptable 5,24 Mbit im Downstream und etwa 1 MBit/s im Upstread. Um unterwegs Facebook zu befüllen, reicht die Geschwindigkeit also locker aus. Im WLAN funkt das Lumia 800 gemäss 802.11 b/g/n.

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