Motorola Milestone 2 im Test

Die zweite Version des Motorola-Smartphones Milestone ist da. Ob es sich dabei um einen echten Meilenstein handelt, erfahren Sie in diesem ausführlichen Test.

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» Von idg , 07.02.2011 12:34.

Auf den ersten Blick sind die Unterschiede zum ersten Milestone nicht offensichtlich. Nur wer genau hinsieht, bemerkt die Veränderungen: Die Display-Umrahmung ist silber statt schwarz, die Sensortasten (Menü, Start, Zurück und Suche) sind neu angeordnet und die Tastatur besitzt grössere Buchstaben. Dafür fehlt das Trackpad, das sich beim ersten Milestone rechts neben der Buchstabenreihen befand.

Insgesamt wird das Smartphone durch die kleinen Veränderungen bedienfreundlicher. Die Tastatur leidet jedoch noch immer an harten Druckpunkten, die zwar gut reagieren, sich aber unangenehm anfühlen. Ausserdem sind die einzelnen Tasten nicht voneinander getrennt, was das Blindtippen erschwert. Und: Die Tastatur lässt sich nicht kippen: Dann könnte man ergonomischer tippen.

Das 3,7 Zoll grosse Display bietet einen guten Kontrast und eine hohe Auflösung. Damit macht nicht nur Internetsurfen Spass. Das Milestone 2 profiliert sich auch als Videoplayer für unterwegs. Mit der Schärfe eines Amoled-Displays hält das Milestone jedoch nicht ganz mit.

Positiv

Bei der Ausstattung hat Motorola aufgestockt. Der Prozessor im Milestone 2 arbeitet mit 1 GHz, das alte Milestone musste sich mit einer 550-MHz-CPU begnügen. Der interne Speicher wurde auf 512 MB verdoppelt. Trotzdem rechnet das Milestone 2 etwas langsamer als andere Androiden, wie die Benchmark-Tests zeigen. Das liegt an der Oberfläche Motoblur, die Motorola auf seine Android-Smartphones aufspielt. Sie bündelt alle Infos aus sozialen Netzwerken und bringt die neusten Nachrichten direkt aufs Handy.

Auf der nächsten Seite: «neue Funktionen unter Android 2.2»

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