Im Test: Samsung Galaxy S8 Plus

» Von Florian Bodoky , 09.05.2017 15:45.

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Gesichtserkennung ist besser als ihr Ruf

Das Einrichten des Geräts funktioniert wie immer Schritt für Schritt und ist einfach verständlich. Speziell fällt hier natürlich die Gesichtserkennung auf, die Unbefugte vom Missbrauch des Smartphones abhalten soll. Bereits nach kurzer Zeit wurde diese Funktion allerdings als unsicher und unausgereift kritisiert.

Dieser Schelte können wir uns an dieser Stelle nicht anschliessen, im Gegenteil: Die Registrierung des Konterfeis klappt sogar mit verschiedenen Winkeln (z.B. im Sitzen). Es ist also nicht nötig, das Gerät gerade vors Gesicht zu halten und die Augen aus den Höhlen zu drücken (und dies dann bei jedem Entsperren wiederholen zu müssen). Auch der Versuch, den Scanner mit einem Foto des registrierten Gesichts zu täuschen, schlug fehl. Als berechtigt stellte sich jedoch die Lichtkritik heraus: Gibt es keine oder nur ungenügende Hintergrundbeleuchtung, schlägt die Identifikation öfter fehl.

Ist das Gerät fertig eingerichtet, tritt die Handhabung etwas in den Hintergrund. Auch wenn die in üppiger Zahl vorinstallierte Software (mit unterschiedlichem Nützlichkeitsgrad) ein wenig Unwillen hervorgerufen hat, überwiegt das Positive. Vor allem das Display gibt Grund zur Freude: die messerscharfen Bilder mit satten, intensiven Farben (ohne Kitsch) und gut sichtbare Unterschiede bei Farbverläufen entlocken dann und wann ein fröhliches Jauchzen – Amoled sei Dank. Darüber hinaus sorgt die «Always on»-Technologie dafür, dass das Phone auch im Standby-Modus Auskünfte zu Ladestand und Uhrzeit zu geben vermag. Weiter macht sich auch die Power des Smartphones bemerkbar: Die Reaktion auf Eingaben erfolgt extrem schnell, die Apps sind innert Sekundenbruchteilen gestartet und auch z.B. der Bildaufbau bei HD-Content auf Netflix erfolgt schnell und sauber trotz unterschiedlich gutem Netzempfang (teilweise auch mit 3G).

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