Hands-on mit den neuen Nokias

Mit drei Android-Smartphones und dem neu aufgelegten 3310 meldet sich die Kultmarke zurück. Wir haben die Handys kurz ausprobieren können.

» Von Luca Diggelmann , 01.03.2017 11:04.

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Nokia ist zurück! Mehr oder weniger. Genau genommen werden die neuen Smartphones ja nicht von den Finnen selbst gebaut, sondern vom Markenbesitzer HDM Global. Dieser lanciert Nokia neu als Einsteiger- bis Mittelklassemarke im Android-Ökosystem.

Nokia 3, 5 und 6

Die erste positive Überraschung erlebt man, sobald man eines der neuen Nokias in die Hand nimmt: Alle drei Modelle sind ausgezeichnet verarbeitet und wirken edel. Bei einem Startpreis von knapp über 100 Franken ist das bei Weitem nicht selbstverständlich. Etwas schade ist das Design des Nokia 6. Statt der angenehmen Rundungen des Nokia 3 und des Nokia 5 sind hier Kanten angesagt. Das sieht in der Ausstellung toll aus, liegt aber nicht besonders gut in der Hand. Vielleicht möchte Nokia damit auch einfach unter Beweis stellen, dass ihre Produkte, an einen Stecken gebunden, auch 2017 noch zu einer Waffe taugen. Ende der 90er war es der Vorschlaghammer Nokia 3210, heute ist es die Hellebarde Nokia 6.

Beim Interface orientiert sich Nokia an einer angepassten Variante vom Standard-Android. Allzu weit weg von Google geht das nicht. Der Hauptunterschied liegt bei der standardmässigen Anordnung des Startbildschirms. Hier setzt Nokia wie Motorola (Lenovo) auch auf fünf gepinnte Icons. Die App-Schublade wird nicht durch einen speziellen Knopf eingeblendet, sondern durch das Hochwischen der gepinnten App-Icons. Ansonsten bewegt sich Nokia so ziemlich im unspektakulären unteren Mittelfeld der Smartphones. Revolutionär ist hier nichts. Eigentlich ist nicht einmal etwas besonders Auffälliges dabei, ausser dem Markennamen. Und vielleicht der Preis, der für die gebotene Hardware doch ziemlich niedrig ist.

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