BlackBerry DTEK50: Das sicherste Smartphone der Welt im Test

» Von Florian Bodoky , 13.09.2016 10:30.

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Bei erstmaliger Betätigung der sogenannten Komforttaste (runder Knopf am rechten Seitenpanel), poppt ein Menü auf, das die Funktion der Taste erklärt. Sie fungiert als Schnellzugriff für eine beliebig wählbare App. Durch einmaliges Drücken der Taste startet die App sogleich, ohne dass man erst das Display aktivieren und die App öffnen muss. Natürlich muss auch da die Bildschirmsperre überwunden werden. Praktisch ist es dennoch. Weiter gibt es eine Registerkarte am rechten Rand des Displays, über die man Schnellzugriff zu Büro-Apps erhält (Mail, Kalender, Notizen etc.). Diese lässt sich auch verschieben oder ausblenden.

Die hintere Kamera kann in Sachen Schärfe nicht mit den aktuellen Klassenbesten mithalten, besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen. Allerdings kann man warme und gesättigte Farben feststellen, das gefällt. Die Front-Kamera reicht für Selfies oder was man sonst damit macht (was ausser Selfies?). Spitzenklasse ist sie aber sicher nicht. 

Der Sound ertönt gleichermassen aus Handy-Front und -Rückseite, was die Überlegungen, ob die Vorder- oder Rückseite oben liegen sollte, obsolet macht.

Durchschnittliche Hardware

Mit einem Snapdragon-617-Prozessor, 3 GB RAM und 16 GB Speicher ist klar, dass es sich beim vorliegenden Gerät nicht um ein High-End-Gerät handelt. Und das macht der Performance-Test deutlich. Knapp 41'200 Punkte erreicht das Gerät im AnTuTu-Benchmark-Test. Dabei erwärmte sich die Rückseite des Smartphones deutlich. Auch die Lebensdauer des (fix verbauten) 2610-mAh-Akkus lässt zu Wünschen übrig. Bei häufigem Gebrauch – im Büro nicht selten – übersteht das DTEK50 den Arbeitstag gerade mal so. Es empfiehlt sich, ein Ladegerät bereitzulegen. 

Fazit

Das BlackBerry DTEK50 ist klar für den Bürogebrauch vorgesehen. Das zeigt die angenehme Oberfläche, das Produktivitätsregister und der hohe Sicherheitsstandard. Mit anderen kürzlich erschienenen Smartphones kann es punkto Performance nicht mithalten. Allerdings kostet das Gerät auch nur 300 Franken. Legt man die 40 Franken für die (zweifelsohne benötigte) MicroSD-Card noch obendrauf, hat man ein preiswertes Business-Phone. Für das billige Back-Cover gibts allerdings Abzug.

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