BlackBerry Curve 8520

Im Vergleich mit seinem grossen Bruder Curve 8900, fehlen dem BlackBerry-Einsteigergerät Curve 8520 zwar ein paar Ausstattungsmerkmale, dafür stimmt der Preis.

» Von Manuela Amrein, 25.09.2009 07:00.

Anstatt der staubanfälligen Kugel von den Curve-Modellen, wird beim Research in Motion's (RIM) BlackBerry Curve 8520 neu mit einem optischen Touchpad navigiert. Wer sich Sorgen über die Bedienbarkeit macht, kann jedoch beruhigt sein: Mit ein wenig Übung, klappt die Steuerung damit recht gut. Flott reagiert das Smartphone dabei auch noch, denn beim Prozessor hat sich RIM nicht lumpen lassen: Im Blackberry Curve 8520 arbeitet eine schnelle CPU mit 528 MHz, die auch in den teureren Modellen Curve 8900 und dem Storm verbaut wurde.

Das Curve 8520 wiegt 106 Gramm und ist mit 109 x 61 x 15 Millimetern sehr hosentaschenfreundlich gebaut. Sein Display ist mit 5 x 3,8 cm Seitenlänge und 320 x 240 Pixel Auflösung bei 65000 Farben jedoch recht klein geraten, dennoch ausreichend dimensioniert, um im Web zu surfen, Nachrichten per Instant Messaging zu verschicken oder Mails abzurufen. Um den Preis von rund 394 Franken zu ermöglichen, hat RIM nämlich nicht nur beim Display gespart. Wichtige Features wie GPS oder der Datenturbo UMTS mit HSDPA sind auf dem Gerät nicht zu finden. Allerdings komprimiert der BlackBerry-Browser die Webseiten ganz brauchbar, so dass Nachrichtenwebseiten im Schnitt in 15-45 Sekunden vollständig aufgebaut sind. Und wenns mal rasch gehen muss, kann immerhin noch auf das eingebaute WLAN zurückgegriffen werden.

Die QWERTZ-Tastatur des neuen 8520 ist mit der des Curve 8900 praktisch identisch. Obwohl die einzelnen Tasten leicht kleiner sind und etwas enger beisammen liegen, lassen sie sich dennoch sehr gut bedienen. Grund dafür ist der Anschliff der einzelnen Knöpfe, der von der Mitte des Smartphones ausgehend nach links und rechts abfällt. Dadurch lassen sich die Tasten gut erfühlen und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geht das Tippen auf dem Keyboard leicht von der Hand. Die 2-Mpx-Kamera knipst recht gute Bilder, muss jedoch auf Autofokus verzichten. Schade ist auch, dass der Nutzer bei den Einstellungen lediglich Auflösung, Weissabgleich und Farbeffekt einstellen kann.

Die Sprachqualität auf dem Blackberry Curve 8520 fällt sehr unterschiedlich aus: Lautstärke und Verständlichkeit wird vom Curve-Nutzer als sehr natürlich empfunden, doch am anderen Ende klagen Gesprächspartner über eine etwas undeutliche Übertragung. Ausserdem verzerrt die Freisprechfunktion die Stimmen leicht. Erfreulich: Die Datensynchronisation über die mitgelieferte BlackBerry Desktop Software, kommuniziert erstmalig auch mit einem Mac.

BlackBerry Curve 8520

Preis: ca. 394 Franken (ohne Abo)
+ Vorteile: Preis, Bedienung, WLAN, Mac kompatibel
- Nachteile: Kein UMTS und GPS, Sprachübertragung

Fazit: Der Blackberry Curve 8520 beweist, dass RIM auch billig kann. Die Bedienung über das optische Touchpad macht Spass und das Gerät reagiert flott. Wer auf UMTS und GPS verzichten kann, erhält mit dem Smartphone ein zuverlässiges und flottes Arbeitstier.

de.blackberry.com

 

 

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