Angriff auf das iPhone X: Mate 10 Pro im Test

Huawei will demnächst an die Spitze der Smartphone-Branche. Gelingt das?

» Von Simon Gröflin , 30.10.2017 07:14.

weitere Artikel

Bildergalerie

Überraschung und Verwirrung an Huaweis Launch-Event in München. Während es letztes Jahr nur das normale «Mate 9» bei uns zu kaufen gab (das Mate 9 Pro wurde später von anderen Händlern importiert), stand schnell fest: Das neue Mate 10 wird in Europa nur in wenigen Märkten wie in Spanien lanciert. Das schlankere Mate 10 Pro, das sich bei den Spezifikationen nur sehr geringfügig vom Mate 10 unterschiedet, wird aber nun global als neues Vorzeige-Smartphone ausgerufen. Und das ist gut so. Das breitere Mate 10 mit nahezu identischer Display-Diagonalen (6 Zoll statt 5,9 Zoll) fühlt sich nämlich deutlich wuchtiger an. Das Mate 10 Pro, das von der Breite her gerade noch so griffig ist wie ein Galaxy S8, vermittelt da mit seinen schmalen Display-Rändern und der mehrschichtigen Glasrückseite eher den Eindruck eines Edel-Zwitters aus der Schmiede von Samsung und HTC.

Dünne Seitenelemente

Während von den Seitenrändern fast nichts mehr vom Gehäuserand übrig bleibt, sind es oben und unten nur noch wenige Millimeter. Einzig den Fingerabdruckscanner hat man bei diesem Modell auf die Rückseite gepflanzt. Huawei hat es dennoch geschafft, den Fingerscanner schön mittig zu platzieren, dass sich das Riesentelefon selbst bei kleinen Händen blitzschnell entsperrt, was es auch tut. Der Rest ist ziemlich schlicht gehalten. Gewöhnnungsbedürftig: Das mehrschichtige Glas an der Rückseite ist je nach Farbton mal mehr, mal weniger spiegelig, dafür aber etwas weniger rutschig als die südkoreanische Konkurrenz. Top: Als erstes Huawei-Smartphone ist das Gerät auch staubdicht und für mindestens eine halbe Stunde wasserdicht (IP67).

Nächste Seite: Ausstattung und Bildschirm

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.