Android 8.0 im ersten Praxistest

Es ist an der Zeit, die erste Entwicklerversion von «Android O» mit Android Nougat zu vergleichen. Das haben wir gemacht – dazu auch ein Video-Check.

» Von Simon Gröflin , 28.03.2017 10:38.

weitere Artikel

Bildergalerie

Google hat letzte Woche ohne grossen Klamauk die erste Entwicklervorschau von Android O veröffentlicht. Computerworld hat seither schon einmal die erste Vorschauversion von Android 8.0 auf ein Nexus 6P aufgespielt. Was ist neu, was ist anders?

Auf den ersten Blick gleicht die Oberfläche von Android O stark dem Vorgängerbetriebssystem. Man erkennt zunächst fast keine Unterschiede. Die Navigations- und Statusleiste sind praktisch unverändert – der Pixel-Launcher mit dem Google-Assistent steht aber auch in Android O auf dem Nexus 6P noch nicht zur Verfügung.

Was gleich auffällt: Die obere Statusleiste ist ein wenig anders, man erhält mehr Informationen auf einen Blick: Zum Beispiel ist die Akkuanzeige in Prozentangaben gleich fix am oberen Bereich angeheftet. Die Hauptunterschiede machen sich jedoch in den Einstellungen bemerkbar: Diese kommen mit Android O wesentlich aufgeräumter daher. Die wichtigsten Menüpunkte der Systemeinstellungen sind allgemein besser gruppiert. Als da wären beispielsweise die Menüpunkte für WLAN, NFC und Mobilfunkanbindung, die man nun unter dem Hauptpunkt Netzwerk und Internet findet.

Computerworld hat das neue Android O auch einem Video-Check unterzogen:

Noch nicht funktional verfügbar auf dem Nexus 6P war der neue Bild-in-Bild-Modus, der mehr Multitasking auf Android-Ebene zulässt, um beispielsweise sich abspielende Videos in einem kleineren Fenster anzuzeigen. Überhaupt tüftelt Google im Moment noch stark an der Optimierung der Hintergrundprozesse, was sich aber im Moment noch nicht speziell auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Fazit

Für Endverbraucher lohnt sich Android O im Moment noch nicht. Und doch kann man schon langsam erkennen, in welche Richtung es geht: Google will auch die Systemeinstellungen besser zusammenführen und das Nutzererlebnis mit mehr Benachrichtigungsfunktionen zusätzlich verbessern. Die Schnittstellen (APIs) für den Bild-in-Bild-Modus und weitere Funktionen sind nun geöffnet, damit die Entwickler damit beginnen können, ihre Apps entsprechend zu optimieren.

 

Obwohl die erste Preview zu unserem Erstaunen schon erstaunlich flüssig läuft, raten wir davon ab, Android 8.0 im Alltag bzw. auf einem Produktivgerät zu betreiben. Da und dort kommt es vereinzelt zu App-Abstürzen, da wir es noch mit einer sehr frühen Version zu tun haben.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.