Der Microsoft Surface Laptop im Test

» Von Simon Gröflin , 23.06.2017 10:53.

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Power unter der Haube

Uns hat Microsoft Schweiz eine Core-i5-Version mit 8 GB RAM und einem 128 GB SSD testhalber zur Verfügung gestellt. Rein von der Performance her konnten wir Windows 10 S daher bezüglich Rohleistung nur mit einigen App-basierten Benchmarks wie AnTuTu auf den Zahn fühlen. Der Vergleich verdeutlicht den kaum wahrnehmbaren Leistungsunterscheid von 255'013 Punkten (Windows 10 S) gegenüber 244'274 Punkten (Windows 10 Pro). Zum Spass haben wir auch einmal das actiongeladene Prügelspiel «Killer Instinct» installiert, das aber doch deutlich ruckelte und kaum spielbar war. Dies aber eher, um zu überprüfen, ob der Laptop noch ein paar Leistungsreserven hat, die jene eines Surface Pro 4 überbieten, was definitiv nicht der Fall ist.

Im 3DMark-Testprogramm Sky Diver schnitt der Surface Laptop mit 3681 Punkten ab, womit er sich in etwa auf Augenhöhe mit einem HP Spectre 13 (3910 Punkte) bewegt, das damals noch einen sparsamen Core-i7U-Prozessor der Vorgängerserie inne hatte. In direktem Vergleich zu einem Kaby-Lake-i7K-Desktop-PC scheidet der Laptop sogar im PC Mark 8 Test noch sehr gut ab (2316 zu 4579 Punkten bei einem Core-i7-PC mit einer GeForce GTX 1080). Im Grunde genommen haben wir es mit einem sehr schnellen Ultrabook zu tun, das auch anspruchsvollere Applikationen sehr rasch startet und problemlos 22 Tabs in einer Browser-Sitzung offen haben kann. Für Videoschnitt oder Games reicht es dann aber ganz klar nicht.

Über 14 Stunden Akkulaufzeit

Das Beste aber ist die ausgesprochen lange Akkulaufzeit von über 14 Stunden und 20 Minuten. Man kann praktisch den ganzen Arbeitstag vor dem Gerät verbringen und man hat gegen Abend noch problemlos 40 bis 50 Prozent Akkuleistung übrig. Wir hatten im Test sogar einmal das Surface Pro 4 und den neuen Laptop parallel im Betrieb, indem wir tagsüber auf beiden Geräten mit ca. 66 Prozent Bildschirmhelligkeit gelegentlich ein wenig im Internet surften. Über den Daumen gerechnet, schaffte das Surface Pro 4 ungefähr siebenenhalb Stunden, während der neue Laptop beinahe mit der doppelte Akkulaufzeit trumpfen konnte. Interessant ist hier auch der Wärmevergleich und der Geräuschpegel. Das Core-i5-Notebook ist, abgesehen von Prozessen während der Leistungstests, fast nicht hörbar. Das Surface Pro 4 kann am Deckel auf der ganzen Fläche sehr warm werden. Nicht so beim Surface Laptop, der sich nur ganz minim in der Base beim Klappscharnier, und auch nur unter Last, ein wenig aufwärmt.

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