Chromebooks und G Suite im Praxis-Einsatz

» Von Frank-Michael Schlede, Thomas Bär*, 18.05.2017 08:00.

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Begrenztes Angebot

Wer in Deutschland Chromebooks im professionellen Umfeld einsetzen möchte, der stösst allerdings auf unerwartete Schwierigkeiten. Während das Angebot für private Anwender zwar überschaubar ist, aber doch eine gewisse Auswahl bietet, ist die Suche nach Business-Chromebooks ernüchternd: Lediglich Hewlett-Packard konnte sofort ein Chromebook-Testsystem zur Verfügung stellen, das auch aktiv vermarktet wird. Bei den renommierten Herstellern Asus, Dell, Lenovo und Toshiba hiess es dagegen fast unisono: Chromebooks für den Business-Einsatz in Deutschland sind für uns aktuell kaum ein Thema. Nur Acer bietet mit dem Chromebook Spin 11 seit Mai ein Chromebook im Convertible-Stil an.

Besonders eigenwillig zeigte sich Dell: Zwar ist im deutschen Online-Shop ein Chromebook zu finden, potenzielle Käufer werden allerdings bei dem Versuch, dieses zu erwerben, auf den englischen Shop umgeleitet. Auf Nachfrage bestätigte Dell denn auch, das Chromebook werde in Deutschland derzeit nicht verkauft.

Dass der Einsatz von Chromebooks für die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Regel noch nicht infrage kommt, bestätigt Tobias Färber, Head of Product Business Unit bei Acer Deutschland. Obwohl er Acer als deutschen Marktführer im Chromebook-Segment bezeichnet, sieht er diese Geräte noch kaum im Business-Umfeld: «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die höher ausgestatteten Modellvarianten in Deutschland deutlich besser angenommen werden. Das spricht dafür, dass die Kunden Chromebooks nicht primär wegen des Preises kaufen, sondern weil sie die grundsätzlichen Vorzüge von Chrome OS zu schätzen wissen. Anders als in anderen Märkten ist der Business-Einsatz hierzulande aber noch eher selten.»

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