UMTS Notebooks: Allzeit verbunden
» Von , 13.12.2006 09:22.
Thinkpad X60s
Das kompakte Notebook von Lenovo (Foto Mitte oben) ist konsequent auf Mobilität getrimmt. So bringt das X60s im eckig-schwarzen Retro-Design nur gerade 1,4 Kilogramm auf die Waage. Mit dem Standard-Akku kann man rund drei Stunden arbeiten, mit der optionalen Acht-Zellen-Stromquelle etwa doppelt so lang. Diese Werte verdankt das X60s seiner schlanken Ausstattung. Die Bildschirmdiagonale misst 12 Zoll, der Core-Duo-Prozessor arbeitet mit 1,6 GHz, auf ein optisches Laufwerk wird verzichtet. Für die Bildanzeige kommt Intels integrierter Grafikchip zum Einsatz, der sich beim Hauptspeicher des Rechners bedient. Ansonsten sind alle üblichen Schnittstellen inklusive PC-Card-Slot und Firewire vertreten. Leider hat Lenovo auf einen DVI-Ausgang verzichtet und nur einen analogen VGA-Anschluss eingebaut. Beim Einsatz eines externen Flachbildschirms sind deshalb Abstriche in der Darstellungsqualität zu machen. Und statt eines Trackpads, das ohnehin kaum Platz im kompakten Gehäuse gefunden hätte, setzt Lenovo auf den roten Trackpoint. Praktisch ist der integrierte Fingerabdruckleser, der im Test anstandslos funktionierte.
Vielschreiber werden sich an der ausgezeichneten Tastatur des X60s erfreuen - hier setzt Lenovo glücklicherweise eine IBM-Tradition fort. Nur die seitlich am Bildschirm angebrachte UMTS-Antenne fällt aus dem Rahmen und sprengt das eckige Design. Und der Zugang zum SIM-Kartenhalter hätte auch bedienerfreundlicher ausfallen können. Erst nach dem Lösen zweier filigraner Schrauben lässt sich die Abdeckung auf der Unterseite des X60s entfernen. Doch trotz kleiner Einschränkungen finden Vielreisende im kleinen Thinkpad ein hervorragendes Gerät für die mobile Arbeit.
Je nach Bedürfnis




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