Ultrabook-Test: Acer Aspire S3
Ultrabooks sind besonders dünn und praktisch, meist jedoch nicht allzu preiswert. Acer bietet nun ein Modell für kleinere Geldbeutel an. Die günstigste Ausgabe des Acer Aspire S3 kostet nur etwas mehr als 800 Franken. Was taugt das Gerät in der Praxis?
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» Von , 09.01.2012 08:49.
Das Gehäuse des Aspire S3 besteht laut Acer aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Das metallisch-kalte Gefühl, das typisch für ein Alu-Gehäuse ist, spürt man nur am Display-Deckel. Die Handballenablage und die Gehäuseunterseite fühlen sich dagegen nach Kunststoff an. Das gesamte Gehäuse hat Acer sehr solide und vollkommen knarzfrei verarbeitet. Der Einschaltknopf und die Schnittstellen auf der Rückseite sitzen in einer schwarzen gummierten Kunststoffleiste zwischen Tastatur und Bildschirm: Damit lockert Acer das Design des Aspire S3 optisch auf, allerdings wirkt das Gehäuse dadurch weniger wertig als die aus einem Guss gefertigten Hüllen des Asus Zenbook oder des Apple MacBook Air. Anders als bei diesen beiden Voll-Alu-Notebooks hebt sich das Gehäuse des Aspire S3 immer etwas mit an, wenn man den Ultrabook-Deckel mit einer Hand öffnet und plumpst dann auf den Tisch zurück. Der Bildschirm lässt sich sehr weit öffnen, dann steht das Notebook aber nicht mehr stabil, sondern kippt schon bei leichter Berührung des Deckels nach hinten.
Geschwindigkeit
Als einziger Ultrabook-Hersteller baut Acer eine normale Festplatte zusammen mit einer SSD ein. In unserem Testmodell sitzt die SSD neben einer 320-GB-Festplatte, im Aspire S3 für rund 1000 Franken ist sie mit einer 500-GB-Platte sowie einem Core i7 gepaart. Für rund 1200 beziehungsweise knapp 1400 Franken gibt es das Aspire S3 ausschließlich mit SSD (240 GB) als Datenspeicher sowie einem Core i5 beziehungsweise Core i7.
Die SSD in den beiden günstigeren Acer-Ultrabooks fasst nur 20 GB: Anwender können die SSD nicht als Datenspeicher nutzen, sie taucht im Windows-Explorer auch gar nicht auf. Sie dient nämlich nur als Pufferspeicher, wenn man das Notebook in den Schlafmodus schickt. Statt wie üblich das Speicherabbild zum Zeitpunkt des Einschlafens auf die Festplatte zu schreiben, verlagert es das Acer Aspire S3 auf die SSD. Das hat zwei Vorteile: Das Ultrabook wacht sehr schnell aus dem Schlafmodus auf – das Testgerät brauchte dafür knapp unter zwei Sekunden. Acer nennt diese Funktion Green Instant On, Intel bezeichnet das Feature als Rapid Start Technology.
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