Test: Apple TV 4

Spielkonsole? Mediacenter? TV-Ersatz? Wir haben die kleine Box auf ihre Tauglichkeit in der guten Stube getestet.

» Von Klaus Zellweger , 10.11.2015 14:44.

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Apple TV geht in die vierte Runde, und dieses Mal soll alles besser werden: Mehr Kanäle, mehr Spiele und überhaupt mehr Möglichkeiten werden versprochen. Zwar erfreute sich die kleine schwarze Box einer stetig wachsenden Beliebtheit, doch der grosse Durchbruch hat noch nicht stattgefunden. Das soll sich ändern. Die neuste Generation erhält ihren eigenen App Store. Damit erweitern sich die Möglichkeiten schier endlos: als TV-Box, als Videospielkonsole und als Mediacenter.

Hardware

Anschlüsse. Die augenfälligsten Änderungen befinden sich auf der Rückseite: Geblieben sind der HDMI- und der Ethernet-Anschluss. Natürlich ist auch WLAN-AC und Bluetooth an Bord. Neu ist die USB-C-Schnittstelle; sie ist jedoch nicht für Endbenutzer, sondern für Entwickler und Servicedienste vorgesehen. Die 3,5-mm-Klinkenbuchse der Vorgänger fehlt hingegen. Damit ist der direkte Anschluss von Lautsprechern Geschichte. Stattdessen werden Audiosignale nur noch via HDMI ausgegeben.

Prozessor. Im Inneren werkelt der Apple A8. Der 64-Bit-Chip hat seine Fähigkeiten bereits im iPhone 6 (Plus) unter Beweis gestellt. Er unterstützt Apples eigene Grafikarchitektur Metal, mit der sich aufwendige Effekte relativ einfach und doch sehr Hardware-nah programmieren lassen.

Speicher. Apple TV 4 ist mit 32 GB oder 64 GB Flash-Speicher erhältlich. Mehr Speicher bedeutet mehr Apps, die gleichzeitig präsent sind. Ausserdem können dynamische Inhalte aus dem Internet länger gepuffert werden. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie später erneut geladen werden müssen. Auf die Leistung hat der Speicher jedoch keinen Einfluss.

Kein 4K. Apple TV unterstützt keine 4K-Wiedergabe. Diese Einschränkung hat im Netz für ellenlange Diskussionen gesorgt – umso mehr, weil das neue iPhone 6s (Plus) meisterlich mit 3840 x 2160 Pixeln filmt. Wie schlimm das ist, liegt im persönlichen Ermessen. Die Benutzeroberfläche sieht auch in Full HD toll aus. Die gemieteten Filme in iTunes sind jedoch bestenfalls Full-HD-Mittelmass – eine bessere Kompression würde wohl mehr bringen als eine höhere Auflösung. Trotzdem ist diese Einschränkung ärgerlich: Fotos sind genauso auf 1080p genauso beschränkt wie Netflix und andere Streaming-Dienste, die 4K dankenswerterweise vorantreiben.

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KOMMENTARE

Armin Heinzmann: 12-11-15 02:50

... und was kostet das völlig überteuerte Teil? Na ja, dass es überteuert sein wird, steht ja schon im Logo ... also ...

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