Test: Apple AirPods

» Von Klaus Zellweger , 28.12.2016 06:08.

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Koppelung: fantastisch unspektakulär

Die AirPods verbinden sich via Bluetooth mit dem Endgerät. Das weckt die Erinnerung an hässliche Prozeduren, wie: «Halten Sie die Taste X solange gedrückt, bis die LED rotblau blinkt. Das Gerät befindet sich nun im Koppelungsmodus. Öffnen Sie innerhalb von 30 Sekunden die Systemsteuerung …». Und so weiter.

Spielen die AirPods bei der Koppelung in einer anderen Liga? Nein. Sie spielen ja noch nicht einmal dasselbe Spiel.

Stattdessen wird die brandneue Ladeschale nach dem Auspacken geöffnet, in die Nähe des iPhones gebracht und mit einem Tippen gekoppelt. Das dauert ungefähr solange, wie Sie benötigen, um den letzten Satz laut vorzulesen.

Einfacher geht es nicht? Doch, geht es. Denn die Informationen zur Koppelung werden automatisch an die Apple-ID geheftet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Sicherheitsmassnahme wie bei den iOS-Geräten; stattdessen können die AirPods jederzeit mit einer anderen Apple-ID verknüpft werden.

Geraten die AirPods in die Reichweite eines Macs, eines iPads oder einer Apple Watch mit derselben Apple-ID, stellen sie sofort eine Verbindung bereit, etwa hier am Mac:

Um später wieder eine Verbindung zum iPhone auf zum iPad herzustellen, werden die AirPods einfach am jeweiligen Gerät angewählt und sogleich gekapert. Kurz, das erbärmliche Bluetooth-Protokoll hat seinen Schrecken verloren – zumindest in der Apple-Welt.

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