Samsung Chromebook im Test

Das erste Notebook mit Googles Betriebssystem Chrome OS stammt von Samsung. Computerworld.ch hat sich das Gerät genauer angesehen.

Samsung Chromebook
  

weitere Artikel

Weitere Artikel im Dossier

» Von Reto Vogt , 06.10.2011 10:40.

Die Plastikverschalung des Notebooks ist etwas billig und anfällig für Fingerabdrücke. Immerhin: Dank der Grösse (ca. A4) und des geringen Gewichts von 1,5 kg ist das Samsung Chromebook sehr portabel.

Nach dem ersten Start wird das 12,1 Zoll grosse Notebook automatisch konfiguriert. Dazu muss zwingend eine Internetverbindung via WLAN hergestellt werden, da keine LAN-Buchse für Kabelinternet vorhanden ist. Danach erfordert das Gerät die Verknüpfung mit einem kostenlosen Google-Konto.

Das Betriebssystem Chrome OS hat keinerlei Ähnlichkeit mit Windows und erfordert eine Umgewöhnung. Statt Taskleiste oder Desktop ist nur ein Browserfenster zu sehen, über das alles gesteuert wird. Ausser vorinstallierten Applikationen lassen sich aus einem Onlineshop weitere Programme herunterladen. Das Angebot ist aber beschränkt. Auch das Datei-Handling gefällt nicht: Word-Dokumente lassen sich nicht direkt ab USB-Stick öffnen, sondern müssen ins Web hochgeladen werden – ohne Internet geht nichts.

Fazit

Samsungs Chromebook ist unausgereift und alles andere als benutzerfreundlich, was am Google Chrome OS liegt. Zudem nervt die starke Anbindung ans Internet.

PRODUKTINFOS

Samsung Chromebook

+ Leichtes, mattes Display

- Preis, Ausstattung, ohne Web geht nichts, Google Chrome OS

Details: 12,1"-Display, Prozessor: Intel Atom (1,66 GHz), 2 GB RAM, 16 GB SSD, WLAN-N, Kartenleser, 1,5 kg, Betriebssystem: Google Chrome OS

Strassenpreis: Fr. 444.-

Info: www.samsung.com/ch

Alternative: Das LG Optimus Speed. Bei ähnlicher Ausstattung ist es ein bisschen kleiner und mit rund 500 Franken auch um einiges günstiger.

Werbung

KOMMENTARE

B B: 30-11-11 21:37

Sorry, aber der Autor hat das Prinzip NICHT begriffen. USB Sticks gehören wirklich der Vergangenheit an. Der Autor kenn wahrscheinlich weder den Begriff Cloud, noch Web 2.0.

Das Notebook wäre z.B. ideal als THinclient für Terminalserver und oder Citrix.

M R: 21-10-11 19:42

Der Author hat anscheinend nicht Verstanden, wie man diesen Chromebook benutzt.

Word-Dokumente, sowie USB-Stick gehören jetzt der Vergangenheit. Wofür braucht man USB-Stick, wenn man Internet hat. Alles wird in einem Cloud. Man bearbeitet und erstellt Dokumente online, man teilt die und betrachtet online. Chromebook ist ein neues Konzept. Man muss noch mit dieser Idee zurechkommen-

Peter Günsel: 07-10-11 11:59

Seit wann ist ein Smartphone mit einem 12.1" Notebook vergleichbar. Und 444.- Franken sind weniger als 500.

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der IDG Communications AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.