Die besten Smartwatches

Was macht eine kluge Uhr aus? Was hat sich in diesem Jahr getan? Computerworld hat die besten Modelle getestet. Ausserdem werfen wir einen Blick in die Zukunft.

» Von Simon Gröflin , 27.12.2016 06:14.

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GPS und Mobilfunk wird man in Zukunft wohl in zunehmend mehr Smartwatches antreffen. Voraussetzung dafür war die Entwicklung entsprechend kleiner und Strom sparender Chips. Dennoch bleibt die Akkulaufzeit weiterhin eine Knacknuss der Smartwatches. Auch der Trend hin zu mehr Bedienungsoptionen für Musik-Streaming-Apps wie Spotify ist erkennbar. Es würde nicht überraschen, wenn sogar die Smart-Home-Steuerung über die Smartwatch zusehends an Bedeutung gewinnt. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass Smartwatches weniger gut als erwartet laufen. Deshalb legen viele grosse Android-Wear-Hersteller eine Smartwatch-Pause ein. Denn der Verkauf bleibt weiterhin eine grosse Herausforderung. Vor allem Samsung und Apple haben diesen Herbst eine Neuauflage ihrer Top-Uhren herausgebracht. Wie es scheint, wollen dagegen grosse Hersteller wie LG, Lenovo und Huawei im Moment vor allem ihre Zielgruppe beobachten und deren Anforderungen neu bewerten, bevor sie eine weitere Smartwatch lancieren.

Was ist eine Smartwatch?

Wer sich noch an die Zeiten der Casio-Uhren erinnert: Mit der Zeit konnten Uhren immer mehr andere Funktionen ausüben, wie z.B. Zeit stoppen oder per IR-Sender den Fernseher steuern. Heute hat ein Smartphone doppelt so viel Rechenleistung wie Prozessoren in Satelliten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Kleinstcomputer auch fürs Handgelenk serienreif wurden. Eine Smartwatch verfügt heutzutage über ein eigenes Betriebssystem und kann selber kleine Apps ausführen, steht aber in der Regel immer via Bluetooth in Verbindung zum Smartphone.

Braucht man überhaupt eine Smartwatch?

Dank einer schlauen Uhr entfällt ein regelmässiger Blick aufs Handy, weil die Benachrichtigungen dort ebenfalls eintrudeln. Ausserdem praktisch: Auf einer Computeruhr findet man meistens zahlreiche Ziffernblätter (Watch Faces) vor, die man bei Langeweile beliebig wechseln kann. Auch beim Autofahren gibt es Vorteile: Klingelt das Telefon, muss man ohne Freisprecheinrichtung nicht erst umständlich zum Handy greifen. Wichtig zu wissen: Der Funktionsumfang einer Computeruhr variiert abhängig von den verbauten Sensoren. Treibt man gerne Sport, ist ein Pulsmesser praktisch. Geht man gerne wandern, kann sich ein Barometer als vorteilhaft erweisen. Die Sprachsteuerung ist leider allgemein noch nicht so ausgereift. Einfacher Grund: Die Mikrofone sind noch zu klein und zu wenig gut.

Welches Smartphone brauche ich?

Haben Sie mindestens Android 4.4? Dann finden Sie derzeit die grösste Auswahl an Smartwatches vor. Diese Uhren funktionieren über die Android-Wear-Schaltzentrale. Samsung setzt bei der Gear S3 ebenfalls Android ab Version 4.4 voraus. Wenn Sie ein iPhone haben und dieses nicht so schnell beiseitelegen möchten, ist die Apple Watch ganz klar die bessere Wahl.

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ihnen unsere Smartwatch-Favoriten

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