Diaschau aus der Hosentasche

Zusammen mit der Lieblingsmusik spielt der meistverkaufte MP3-Player nun auch digitale Fotos ab.

» Von Markus Zitt, 10.08.2005 17:00.

In der jüngsten Ausführung kann der zum Kultobjekt avancierte I-Pod nun auch Fotos auf dem neu farbigen LCD oder auf einem angeschlossenen Fernseher zeigen. Bis auf das Display mit 5 Zentimeter Diagonale mit 65536 Farben und 220 x176 Pixel unterscheidet sich der I-Pod Photo kaum von seinen Artgenossen. Dank relativ geringen Abmessungen von 104 x 61 x 19 Millimetern und einem Gewicht von 181 Gramm passt er gut in Kleidertaschen. Die Front strahlt in schneeweissem Polykarbonat, während die verchromte Rückseite die Polierwut weckt, weil dort Fingerabdrücke und mit der Zeit Kratzer nerven.

Wie gehabt erfolgt die Bedienung des portablen Musik- und Fotoalbums durch sanfte Berührung einer kreisrunden, druckempfindlichen Fläche, dem so genannten Click Wheel. Per virtuellem Drehen gleitet man vertikal durch die Menüs, wählt Musikstücke, Einstellungen sowie simple Extras wie Kalender, Spiele sowie die Uhr oder regelt während der Wiedergabe die Lautstärke. Beim jüngsten Spross wählt man auf diesem Weg auch Fotos aus. In der Mitte des Rades befindet sich die 'Enter'-Taste, währendin den Drei-, Sechs-, Neun- und Zwölf-Uhr-Zonen des Rades 'Play/Pause', 'Skip' und 'Menü' angeklickt werden.

Im Inneren des Foto-Pods rotiert entweder eine 40 oder eine 60-GByte-Festplatte. Diese fasst die je nach Kompression 10'000 respektive 15'000 komprimierte Musikstücke zu durchschnittlich vier Minuten oder bis zu 25000 Miniaturfotos. Die Musik ist, wie in der mitgelieferten oder gratis herunterladbaren I-Tunes-Software, unter anderem nach Interpreter, Album, Musikstil sowie nach Playlisten unterteilt. Aktuell werden von der neuen I-Pod-Generation bis auf Ogg Vorbis die meisten gängigen Audio- und Bildformate unterstützt. Damit möglichst viele Fotos unterkommen, reduziert I-Tunes sie beim Synchronisieren auf Anzeigeauflösung. Optional können zudem die Originaldaten mitkopiert werden. Da Im Inneren des Foto-Pods rotiert entweder eine 40 oder eine 60-GByte-Festplatte. Diese fasst die je nach Kompression 10'000 respektive 15'000 komprimierte Musikstücke zu durchschnittlich vier Minuten oder bis zu 25000 Miniaturfotos. Die Musik ist, wie in der mitgelieferten oder gratis herunterladbaren I-Tunes-Software, unter anderem nach Interpreter, Album, Musikstil sowie nach Playlisten unterteilt. Aktuell werden von der neuen I-Pod-Generation bis auf Ogg Vorbis die meisten gängigen Audio- und Bildformate unterstützt. Damit möglichst viele Fotos unterkommen, reduziert I-Tunes sie beim Synchronisieren auf Anzeigeauflösung. Optional können zudem die Originaldaten mitkopiert werden. Daneben transportiert der I-Pod als normale externe Festplatte beliebige Daten.

Für die Bildauswahl nutzt man am Mac die Apple-Software I-Photo. Unter Windows kommt Photoshop Elements 3 oder Photoshop Album 2 zum Zug. Man kann aber auch in I-Tunes einen beliebigen Quellordner bestimmen. Die Synchronisation funktioniert beim Anschliessen des I-Pods am Rechner automatisch. Der Datentransfer über spezielle USB-2- oder Firewire-Kabel verläuft zügig. Von einem Macintosh 'Cube' dauerte die Übertragung von 1300 Songs mit einer Gesamtgrösse von 8 GByte 21 Minuten. Gleichzeitig wird der Lithium-Ionen-Akku über die Schnittstelle oder das Netzteil geladen. Laut Apple ist der Akku in fünf Stunden voll geladen und hält für 15 Stunden Musik oder deren fünf bei Diapräsentationen.

Bei jedem ersten 'Betreten' des Fotoordners dauert es einen Moment, um die Indexansicht aus 25 Minibildern aufzubauen. Dann aber lässt sich sehr schnell durch Tausende von Bildern in Index- oder Vollansicht blättern. Die Anzeige des internen Farb-LCDs ist brillant, auch im Freien, und die Bilder erscheinen kontrastreich in leuchtenden Farben. Der Musikklang ist gut, über Kopfhörer jedoch wenig differenziert und etwas flach.

Für den Anschluss am Fernseher und der Stereoanlage liefert Apple ein Kabel mit zwei Audio- und einem Video-Cinchstecker. Das I-Pod-Dock bietet eine Audioklinken- sowie eine S-Video-Buchse für schärfere Darstellung. Eine Fernbedienung am Verlängerungskabel zum Kopfhörer gibt es dagegen nur noch als Zubehör. Bei Diaschauen am TV vermisst man zudem eine kabellose Fernbedienung, beispielsweise via Bluetooth. Wünschenswert am I-Pod wären zudem eine Mini-USB-Buchse und die Möglichkeit, Bilder direkt aus der Digitalkamera zu überspielen (USB-on-the-go). Auch Eingabemöglichkeiten (Fotos für Schau anordnen, Audioaufnahme, Textnotizen), wären nützlich. Doch hierzu würde wohl das Bedienkonzept kaum ausreichen.

Unter dem Strich ist der I-Pod Photo ein trendiger und edler Reisegefährte, dessen Benutzung, auch wegen der unkomplizierten Bedienu Unter dem Strich ist der I-Pod Photo ein trendiger und edler Reisegefährte, dessen Benutzung, auch wegen der unkomplizierten Bedienung, einfach Spass macht.

Produkt: I-Pod Photo

Hersteller: Apple

Vorteile: Gelungene Kombination aus Audio- und Foto-Player, unkomplizierte Bedienung, schnelle und brillante Bildanzeige.

Nachteile: Keine Standardbuchse für die Schnittstellen, kein direkter Fototransfer.

Preis: 749 Franken (40GByte), 899 Franken (60GByte)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

www.apple.ch

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