Das Surface Studio von Microsoft im Test

» Von Luca Diggelmann , 03.07.2017 07:00.

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Variationen & Alternativen

Das Surface Studio gibt es in den folgenden drei Varianten:

Prozessor

i5-6440HQ
2.6-3.5 GHz

i7-6820HQ
2.7-3.6 GHz

i7-6820HQ
2.7-3.6 GHz

RAM

8 GB

16 GB

32 GB

Grafikkarte

GTX 965M

GTX 965M

GTX 980M

Nutzspeicher

1 TB Hybrid

1 TB Hybrid

2 TB Hybrid

Preis in CHF

3499.-

4099.-

4999.-

 

Grundsätzlich erhält man für den Basispreis von rund 3500 Franken ein solides Arbeitstier. Für viele professionelle Nutzer könnten jedoch die verbauten 8 GB RAM zu wenig sein. Die mittlere Variante mit schnellerem i7-Prozessor und 16 GB RAM für rund 4100 Franken dürfte da eine bessere Option darstellen. Das Upgrade auf die teuerste Variante mit 32 GB RAM und der GTX 980M muss man sich schon zweimal überlegen. Die schnellere Grafikkarte ist vor allem für Renderaufgaben interessant. Den doppelten Arbeitsspeicher kann man aktuell eigentlich höchstens als Investition in die Zukunft wirklich rechtfertigen.

Alternativen gibt es keine direkten. Jedenfalls nicht mit dem gleichen Funktionsumfang. Hersteller wie HP oder Asus bieten diverse All-in-One-PCs an, keiner jedoch mit der gleichen Kombination von extremer Displayauflösung, Touch und neigbarem Tablet-Display. Apples iMac kann sich in Sachen Leistung und Display mit dem Surface Studio locker messen, bietet aber nach wie vor keine Touch-Option. Dell hat mit dem Dell Canvas eine mögliche Alternative zum Surface Studio an der CES vorgestellt. Erschienen ist das Gerät jedoch noch nicht.

Fazit

Microsofts erstes All-in-One ist ein positiver Start. Das Surface Studio greift die Bedürfnisse seiner Zielgruppe auf und setzt sie konsequent um. Design, Verarbeitung und vor allem das beeindruckende Display überzeugen auf der ganzen Linie. Bemängeln kann man die nicht mehr ganz taufrische Hardware sowie die merkwürdig platzierten Anschlüsse. Im Gesamtpaket ist das Surface Studio ein PC, den man eigentlich gerne hätte, aber höchstwahrscheinlich nicht braucht. Der hohe Kaufpreis lohnt sich nur dann, wenn man die Fähigkeiten des Surface Studio auch wirklich ausreizen kann.

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