AMD kontert Intel mit mehr 3D-Tempo

AMD lanciert auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas seinen ersten Fusion-Chip, der Prozessor und Grafikkern vereint. Und noch mehr: Computerworld.ch hat das erstes Netbook mit Fusion gesichtet - für unter 400 Franken.

  

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» Von Daniel Bader , 05.01.2011 09:56.

Zwar eröffnet die Consumer Electronic Show 2011 (CES) in Las Vegas erst am Donnerstag ihre Pforten, der Prozessorhersteller AMD preschte bereits jetzt mit seinem ersten eigenen Chip mit integriertem Grafikkern vor. Neu im Programm führt der Chip-Hersteller den sogenannten Fusion-Chip, der CPU und GPU – also Prozessor und Grafikchip – auf einem Die vereint.

Fusion ist damit das Äquivalent zu Intels «Sandy Bridge»-Chiparchitektur. Sehr beachtlich ist die Fusion-Technologie deshalb, weil die GPU-Einheit des Fusion-Prozessors DirectX 11 in Hardware unterstützt und über eine neue Videobeschleunigung verfügt, wie sie auch bei Radeon-6800-Grafikkarten zum Einsatz kommt. Es ist folglich davon auszugehen, dass zumindest die 3D-Einheit von Fusion der von Sandy Bridge leistungsseitig überlegen ist.

Höheres 3D-Tempo als Sandy Bridge

Laut AMD soll Fusion so Strom sparend sein, dass auf Notebooks eine Laufzeit von mindestens 10 Stunden erreicht wird. Insbesondere die Modelle der C- und E-Serie mit einem Verbrauch von nur 9 Watt respektive 18 Watt sollen punkten. Leistungsseitige Abstriche gibt es, da sie «nur» über maximal zwei CPU-Kerne verfügen und mit maximal 1,6 GHz takten. In der Desktop-Ausführung als A-Serie soll der Fusion-Prozessor dank GPU eine Rechenleistung von mehr als 500 GFLOPS erreichen können.

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